Schützen St. Hubertus

Gründung: 1919

Mitglieder: rd. 1.850

Erster Brudermeister: Hubert Bonke
Präses: Pfarrer Bernd Haase

Internet: www.schuetzen-hoevelhof.de

Die Schützenbruderschaft ist gegliedert in einzelne Kompanien mit ihren Zügen und Gruppen sowie in einzelne Abteilungen.
Kompanien:
Dorfkompanie, Klausheider Kompanie, Mühlenkompanie, Hövelsenner Kompanie, Hövelrieger Kompanie.

Abteilungen:
Bataillon Schießabteilung, WSB-Schießsportabteilung sowie Jungschützenabteilung mit Fahnenschwenker und U-30 Jugendgruppen.

Bei der Schützenbruderschaft handelt es sich um eine Vereinigung, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Köln bekennt. Sie ist Mitglied dieses Verbandes, dessen Statuten auch für sie richtungsweisend sind. Getreu dem Leitsatz der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften „Für Glaube, Sitte und Heimat“ stellen die Mitglieder der Hövelhofer Schützenbruderschaft sich folgende Aufgaben:

Bekenntnis des christlichen Glaubens durch

  • Eintreten für die kath. Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung
  • Ausgleich sozialer Unterschiede im Geiste der Brüderlichkeit
  • Werke christlicher Nächstenliebe

Schutz der Sitte durch

  • Eintreten für christliche Sitte und Kultur im privaten und öffentlichen Leben
  • Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbeherrschung durch den Schießsport

Liebe zur Heimat und zum Vaterland durch

  • Dienst für das Gemeinwohl aus verantworungsbewußtem Bürgersinn
  • tätige Nachbarschaftshilfe
  • Pflege der geschichtlichen Überlieferung, der Heimatpflege und des althergebrachten Brauchtums, vor allem des dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels sowie der Körperertüchtigung im Schießsport und des historischen Fahnenschwenkens
  • Heimatpflege und heimatliches Brauchtum
  • Pflege der Spielmanns- und Tambourcorpsmusik

Der Schützenverein übernimmt soziale Aufgaben, oder spendet Erlöse aus Veranstaltungen für
karitative religiöse Zwecke und notleidende Menschen in der Welt. So werden Priester und Weisse Väter bei den Missionsaufgaben unterstützt.
Die Schützenbruderschaft beteiligt sich an den verschiedensten im Jahresverlauf stattfindenden kirchlichen Veranstaltungen (z.B. Prozessionsbegleitung, Schützenmessen) und führt auch eine ganze Reihe eigener Veranstaltungen durch, wie z.B., Seniorennachmittag des Bataillons, Winterbälle und Familiennachmittage der einzelnen Kompanien.
Die Schützen U-30 veranstalten Fußballturniere, Disco, Jugendtag, Boseln, Cart fahren und vieles mehr.
Fahnenschwenker nehmen Teil an Vereins-, Bezirks-, Diözesan- bzw. Bundeswettbewerbe.

Hinzu kommt das regelmäßige Training und die Teilnahme an den verschiedensten Wettbewerben im Schießsportbereich bis hin zur Bundesmeisterschaft.

Besondere Höhepunkte im Jahresverlauf sind jedoch das jährliche Vogelschießen und Schützenfest.
Hier einmal ein paar Eindrücke vom Vogelschießen und Schützenfest:

In Volksfeststimmung findet das Vogelschießen immer am 2. Sonntag im Juni mit weit mehr als 3000 Besucher statt. Nach den Ehrenschüssen werden zuerst die Prinzen ermittelt, dann folgt das Königschießen. Der König mit seiner Königin sucht sich für das Regentenjahr die Hofstaatpaare zusammen, die Prinzen mit ihren Prinzessinnen sind ebenfalls auf dem Thron. Zum Hofstaat gehören ein Zeremonienmeisterpaar, ein Adjutantenpaar, zwei Krönungspaare und 2 Hofpaare, sowie die Prinzen mit ihren Prinzessinnen.

Das Schützenfest wird 14 Tage nach dem Vogelschießen gefeiert. Der Schützenfestsamstag fängt mit der heiligen Messe und der Gedenkfeier am Ehrenmahl an. Danach folgt ein Biwak im Pfarrgarten , bei dem Mitglieder geehrt werden. Auf dem großen Festplatz schließt sich dann der große Zapfenstreich an, ehe der Festabend beginnt.
Am Sonntag treten dann das große Schützenbataillon und die Gastvereine in der Allee an, um dann mit ca. 2.500 Mann und berittener Abteilung zum Festplatz zu marschieren. Dort werden der Hofstaat und die Ehrengäste mit PKW und Pferdekutschen aufgefahren. Bevor der große Parademarsch beginnt hält der Oberst seine Festrede in dem er den Sinn des Schützenfestes mit folgenden Sätzen erwähnt: „Erleben Sie nun viele schöne Stunden auf unserem großen Heimatfest, tanken Sie Freude und Kraft, feiern Sie mit ihrer Familie, Freunden und Nachbarn, schließen wir alle Neubürger mit ein, stellen wir einfach die Freundschaft und Gemeinschaft in den Mittelpunkt. Fühlen wir uns wie eine große Familie und lasst uns Mensch sein, mit einem offenen Herz für alles Schöne.“
Am Montagmorgen beginnt um 9,00 Uhr der große Schützenfrühschoppen. Ca. 1000 Schützen nehmen daran teil. Der Nachmittag ist dann wieder mit der Auffahrt des Hofstaates und dem Parademarsch gefüllt, ehe zum großen Festabend gerufen wird..
An allen 3 Festtagen spielt eine Live-Band! Weit über 30.000 Besucher erleben diese Festtage.

Ein kleiner Auszug aus dem Schützenwesen.

Gez. Oberst Hubert Bonke und Oberstleutnant Ingo Buschmeier