Hövelrieger Kompanie

Die Herz-Jesu Kirchengemeinde Hövelriege
und die Hövelrieger-Kompanie


Gründung: 1931Mitglieder: rd. 320 (davon ca. 70 Jugendliche, Damen und sonstige Mitglieder, die in der Blaskapelle, Tambourcorps und der Schießabteilung aktiv sind)

 

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Kompaniechef Ralf Mersch
stellv. Kompaniechef Andreas Sieweke
Spieß Burkhard Aldejohann
Kassierer Markus Bee
Schriftführer Marco Knispel

Die Hövelrieger-Kompanie gehört zur St. Hubertus Schützenbruderschaft Hövelhof e.V. und ist in 11 Gruppen gegliedert:
– Bahnhofs-Gruppe
– Ems-Gruppe
– Ems-Gruppe II
– Hirschpark-Gruppe
– Kirch-Gruppe
– Kirch-Gruppe II
– Kohlrieger-Gruppe
– Kohlrieger-Gruppe II
– Mühlen-Gruppe
– Spielmannszug
– Blaskapelle

Im Jahre 1959 bildete sich aus der Hövelrieger Kompanie eine Schießabteilung. Am 17. Juni 1921 wurde der Grundstein zum Bau unserer Kirche gelegt. Am 21. Dezember 1922, am Fest des hl. Thomas, fand die feierliche Benediktion des Gotteshauses als Herz-Jesu-Kirche durch Pfarrer Brix aus Hövelhof statt. Am Weihnachtsfest 1922 begann der regelmäßige Gottesdienst.

Die Hövelrieger Schützen entschließen sich im Jahr 1951 für den Bau eines Ehrenmales.  In einer Schützenmesse am 21. Januar 1951 wurde gesammelt. Die Kollekte sollte der Grundstock zum Bau eines Ehrenmales werden, den die Schützen angeregt hatten. Ihr Gedanke verwirklichte sich schneller als erwartet. Bei strahlendem Sonnenschein fand am 3. Juni 1951 am Patronatsfest die Einweihung des Ehrenmals statt. Das Dach wird von mächtigen behauenen Eichenbalken getragen, die beiden Gedenktafeln mit den Namen der Gefallenen und Vermissten in erhabener Schrift werden von den Armen des Friedhofskreuzes überspannt. Die Kirchengemeinde freut sich, eine solche Gedenkstätte zu besitzen: „Den Gefallenen zur Ehr; den Vermissten zum Gedenken; den Nachkommenden zur Lehr“In jedem Jahr, und zwar an dem Sonntag nach dem Vogelschießen, wird an dem Ehrenmal, zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten, ein Kranz niedergelegt.Ferner sieht es unsere Kompanie als eine weitere Verpflichtung an, den Kirchplatz und den Waldfriedhof zu pflegen und in Ordnung zu halten. Dazu werden zweimal im Jahr Schützenbrüder zusammengerufen, um diese Arbeiten auszuführen.

Die Hövelrieger Schützenkompanie war am Umbau und an der Erweiterung der Herz-Jesu-Kirche Hövelriege wesentlich beteiligt. Im Jahre 1956 hat sie durch Spenden und aktive Mitarbeit dazu beigetragen, das innere und äußere Erscheinungsbild derselben zu verschönern. Die Kirchturmspitze ist eine Stiftung der Hövelrieger Schützen. Die von den Hövelrieger-Hubertusschützen gestiftete Glocke, die zweitgrößte im Turm (20 Zentner), trägt den Namen Hubertusglocke. Ein wahrhaft anmutender Beweis für die Verbundenheit von Kirche und Schützen.

Weil der neue Teil des Friedhofs immer mehr belegt wurde, kam von den Hövelrieger St. Hubertusschützen der Vorschlag, die Rückseite des Ehrenmales etwas freundlicher zu gestalten. Im Kirchenvorstand wurde dieses Thema mehrfach beraten. Dabei reifte der Entschluss, das Ehrenmal auf der Rückseite zu vergrößern und mit einem Anbau für eine Pieta zu versehen. Die Schützen machten sich nun an die Vergrößerung des Ehrenmales und begannen Ende 1980 mit dem Anbau. Im Frühjahr 1981 konnten die Arbeiten beendet und die Pieta aufgestellt werden.