Werl – Wallfahrt 2019

182. Delbrücker Wallfahrt : „ Herr, wohin sollen wir gehen? “

Am 5.-7. Juli ist es wieder soweit und so möchte ich alle  zur Werl- Wallfahrt einladen. Diesmal ist es die 182. Wallfahrt von Delbrück aus. In Werl ist es die 358. Wallfahrt. Für die Franziskaner ist es nach 170 Jahren das letzte Patronatsfest, bevor sie Werl verlassen. So passt das diesjährige Wallfahrtsmotto sehr gut.

Auf die Frage Jesu an seine Jünger :“Wollt auch Ihr fortgehen?“antworten die Jünger: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du allein hast Worte ewigen Lebens.“

Auch wenn manches belastend erscheint oder einen zu überfordern droht, wollen wir uns nicht von Ihm trennen. Er allein bringt uns das Heil.

Auch wenn die Wallfahrt weiterhin jetzt durch unseren Erzbischof Hans- Josef Becker, Dr. Gerd Best, Stephan Mockenhaupt und Uschi Altehenger gesichert ist, denken wir dankbar an die Franziskaner, die unsere  Delbrücker Wallfahrt fast 170 Jahre begleitet haben. Dabei danken wir besonders Pater Ralph Preker, dem derzeitigen Wallfahrtsleiter.

Da dieses Jahr ein besonderer Anlass mit dem Wechsel der Führung ist, denke ich, dass wir auch durch eine besonders intensive Teilnahme unseren Dank ausdrücken.

Neben der Fußwallfahrt , zu der ich alle bitte teilzunehmen, die diese mitmachen können, wird von der Kolpingfamilie ebenfalls eine Teilnahme mit dem Fahrrad angeboten. Ansprechpartner ist Hubert Löbecke.

Daneben möchte ich allen die Teilnahme am Samstag mit dem Bus ermöglichen, so dass möglichst viele Delbrücker, auch die, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, zusammen mit uns gegen 13:30 Uhr in die Basilika einziehen. Gedacht ist dann die Rückfahrt nach der Lichterprozession gegen 23:00 Uhr. Wer noch bis Sonntag bleiben möchte könnte dann auch mit dem Bus der Fußwallfahrer zurückfahren.

Da dies jedoch eine intensive Planung voraussetzt, bitte ich um frühzeitige Anmeldung bei mir bis Ende Mai. Ich bitte um Rücksendung der u.a. Zettel : Anmeldung mit Namen und Adresse, sowie Rückfahrttermin.

Ich wünsche allen noch eine gute Zeit und freue mich Euch wiederzusehen

Thomas Jock

Foto: Friedhelm Dröge / Lizenz: CC BY-SA 4.0

Programm der 182. Delbrücker Werl-Wallfahrt – öffnen

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Sanierungsarbeiten an der Espelner Kirche schreiten voran

Die Kirche ist komplett eingerüstet und die Sanierungsarbeiten schreiten voran. Nachdem zunächst die Gewölbedämmung entfernt und fachgerecht entsorgt wurde, haben die Dachdecker damit begonnen, Teilabschnitte des Daches abzudecken und das Auflegen der neuen Dachpfannen vorzubereiten. Auf das Kirchengewölbe ist abschnittweise neues Dämmmaterial aufgebracht worden. Im Glockenturm wurden die Glocken an Eichenbalken neu aufgehängt und die Steuerung für das Läutwerk erneuert. 

Der Glockenturm hat neue Schallluken bekommen und die Maler haben die Aussenfassade gereinigt und am Turm bereit Grundierung aufgebracht.

Wochentags (Montag bis Freitag) von ca. 7.00 bis 17.00 Uhr, wenn am Gebäude gearbeitet wird, ist das Kirchengebäude aus Sicherheitsgründen für Besucher nicht zugänglich. Die regulären Gottesdienste mittwochs um 19.00 Uhr sowie die Wochenendgottesdienste (Vorabendmesse samstags oder Hochamt sonntags) finden jedoch wie gewohnt statt.

Der Kirchenvorstand lädt jetzt zum „Baustellenfest“ ein. Am Sonntag, dem 28. April, sind alle herzlich eingeladen, sich im Anschluss an die Hl. Messe bei einer Tasse Kaffee und / oder bei einem Kaltgetränk über den Baufortschritt der Kirchendachsanierung zu informieren. Treffpunkt ist der Innenhof neben der Kirche.

Schritt für Schritt wurden die Dachabschnitte vorbereitet und mittlerweile ist die Neueindeckung in vollem Gange
Die Glocken wurden an neuen Eichenbalken aufgehängt.

500 Gläubige feiern beeindruckenden Gottesdienst in der Backstube

Verkauf von Broten: Unternehmer Bernd Austerschmidt spendet 750 Euro für Kolping-Hilfsprojekte in Peru und Ruanda

Delbrück (br). „Ich bin das Brot des Lebens“, lautete das spirituelle Thema eines besonders gestalteten Familiengottesdienstes. Über 500 Gläubige waren beeindruckt von der Samstagabendmesse „an einem anderen Ort“. Dazu eingeladen hatten die Kolpingsfamilie Delbrück und Pfarrer Bernd Haase von der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Delbrück. Unternehmer Bernd Austerschmidt stellte die Räumlichkeiten an seinem Zentralstandort im Industriegebiet West zur Verfügung. Die Band „Schombeto“, Kolpingmitglieder und Kommunionkinder beteiligen sich an der Gestaltung. 

Kleine und große Besucher freuten sich über die Wärme und den Duft von frischem Backwerk. Im Anschluss an den Gottesdienst blieben sie noch lange und führten angeregte Gespräche. Ein Team des Gastgebers verkaufte eigens gebackene Kolping-Borte. Den Erlös stockte Bernd Austerschmidt auf 750 Euro auf und spendete ihn der Kolpingsfamilie. Die Gemeinschaft unterstützt seit vielen Jahren den Pater Meier Förderverein, der eine Handwerkerschule in Peru betreibt und Kolping-Projekte zur Selbsthilfe in Ruanda, die von Anna Busch koordiniert werden. Die Kolpinger boten nach der „Brot-Messe“ Getränke zu familienfreundlichen Preisen an. Der Erlös und weitere Spenden brachten 400 Euro, die für die Anschaffung einer neuen Orgel in der historischen Kirche bestimmt sind.
Text: Regina Brucksch

Zum Bild oben: Messfeier an einem anderen Ort: Der Gastgeber Bernd Austerschmidt (Mitte) überreicht Hubert Löbbecke, Norbert Goer, Hiltrud Gowik und Günther Burchert (v.l.) vom Vorstand der Kolpingsfamilie den Verkaufserlös.
Foto: Kolpingsfamilie Delbrück 

Diakonenweihe von Reinhard Sandbothe

Reinhard Sandbothe

Am Samstag, 23. März wird Herr Reinhard Sandbothe aus Hövelhof zusammen mit sieben weiteren Kandidaten von Erzbischof Hans-Josef Becker im Hohen Dom zu Paderborn zum Diakon geweiht. Die Weiheliturgie beginnt um 10.00 Uhr; alle sind herzlich dazu eingeladen!

Neben Bernhard Liekmeier, Ludwig Ramsel, Dietmar Kluss, Rudof Voss und Johannes Koch wird Reinhard Sandbothe damit der sechstse Diakon im Zivilberuf in unserem Pastoralverbund sein. Auf der Einladungskarte zur Weihe ist zu lesen:„Der Diakon sei in allem das Auge der Kirche“, so heißt es bereits in der syrischen Kirchenordnung aus dem 5. Jahrhundert. Verbunden mit Jesus Christus und seinem Beispiel folgend begleitet der Diakon die Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Mit offenen Augen nimmt er die Sorgen und Nöte der Notleidenden, Obdachlosen, Kranken, Fremden, Einsamen, Trauernden wahr und hat für sie in offenes Ohr. All das nimmt er mit hinein in die Liturgie und trägt die Anliegen der Menschen vor Gott. Zudem ist die Verkündigung in Wort und Tat ein wichtiger Bestandteil der Aufgaben eines Diakons.

Die Diakone im Zivilberuf, auch Ständige Diakone genannt, sind bewährte, in der Regel verheiratete Männer, die auch nach ihrer Weihe weiter in ihrem Zivilberuf tätig sind und zusätzlich den Dienst des Diakons tun. Reinhard Sandbothe ist schon seit vielen Jahren in der Pfarrgemeinde St. Johannes Nepomuk in Hövelhof aktiv, unter anderem auch als Kommunionhelfer und Lektor. Neben der oben beschriebenen Aufgabe eines Diakons im caritativen Bereich darf der Diakon das Sakrament der Taufe spenden, der Ehe assistieren und den Begräbnisdienst leiten; er assisstiert dem Priester in der Hl. Messe, verkündet das Evangelium, leitet eigenständig Gottesdienste und Segensfeiern und predigt.

Im Rahmen des Hochamtes am Sonntag, 24. März um 10.30 Uhr wird Reinhard Sandbothe in seinen neuen Dienst in unserem Pastoralverbund eingeführt; im Anschluss laden wir herzlich zu einem Empfang ins Pfarrheim ein. Dort ist dann auch Gelegenheit zur Gratulation und persönlichen Begegnung. Alle sind herzlich eingeladen!

„Rolle vorwärts“ – Ein Abend mit Samuel Koch in der Hövelhofer Pfarrkirche

Nach der ersten erfolgreichen Zusammenarbeit der Initiative „wo.anders.glauben“ mit dem Kulturverein Sennekult bei einem Gottesdienst am See mit dem Thema „Auf zu neuen Ufern!“, laden nun beide Partner mit freundlicher Unterstützung der Cup & Cino Kaffeesystem Vertrieb GmbH & Co. KG am 26. Juni 2019 zu der Veranstaltung „Rolle Vorwärts – Samuel Koch & Friends“ in die katholische Kirche St. Johannes Nepomuk in Hövelhof ein.

Samuel Kochs Schicksal bewegt, obwohl er sich nicht bewegen kann: Der bekannteste Rollstuhlfahrer Deutschlands ist vom Hals abwärts gelähmt. Sein Kopf jedoch funktioniert noch gut. Er kann denken und fühlen. Und er kann hoffen.

Seit seinem Unfall am 4. Dezember 2010 ist der ehemalige Kunstturner permanent auf Hilfe angewiesen. Vieles hat sich seit dem verändert. Früher hat er in großer Freiheit gelebt, nun muss er viele Einschränkungen hinnehmen.

Authentisch, nachdenklich und zugleich humorvoll reflektiert er über seine Erfahrungen vor, während und nach dem Unfall. Vertraut und sehr persönlich tauscht Samuel Koch Gedanken über das Risiko, die Freiheit und seinem Glauben aus. Ein Abend mit ihm ist eine Einladung, ein gesundes Bewusstsein für die essentiellen Dinge des Lebens zu entwickeln.

„Hätte ich von Anfang an gewusst, dass ich so lange Zeit fast vollständig gelähmt verbringen muss, ich wäre davon gelaufen. Aber ich habe auch viele Stunden erlebt, die schön und glücklich waren und dir mir gezeigt haben, dass das Leben manchmal weiter geht, als man denkt.“ sagt Samuel Koch heute.

Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich Samuel Koch mit scheinbar endloser Energie und nicht totzukriegendem Humor nun rollend statt Saltos schlagend durchs Leben, absolviert ein Schauspielstudium „ohne Körper“, lernt gefühlt die Hälfte der deutschen Bevölkerung kennen und erlebt dabei Überraschendes und Schockierendes, Absurdes und Seligmachendes.

„Ich suche mir jeden Tag schöne Erlebnisse: mal Gründe zum Lachen, mal tief gehende Gespräche oder lohnende Herausforderungen. Ich bekomme und gebe hoffentlich viel Liebe. Negativen Dingen, die täglich mitschwingen, gestehe ich einfach nicht viel Wichtigkeit zu. Nicht zuletzt durch das Schauspielstudium habe ich gelernt, nicht ständig zu fragen: „Was kann ich nicht?“, sondern mich darauf zu konzentrieren: „Was kann ich?“

Auf der Bühne ist Samuel nicht allein. Gerne unterhält er sich mit den Besuchern. Sie werden auch eingeladen ehrliche Fragen zu stellen.

Einlass ist am 26. Juni 2019 um 18.30 Uhr und Beginn der Veranstaltung um 19.30 Uhr.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 15,00 Euro und ermäßigt für 10,00 Euro bei den bekannten Vorverkaufsstellen Ingo´s Naturkost Hövelhof, Euronics Kersting Hövelhof, Geschäftsstelle Sennekult im Rathaus Hövelhof, Pfarramt Hövelhof, Ticket Direct in Paderborn und beim Westfälischen Volksblatt in Delbrück.

Copyright Foto: Elke Eberle

Zukunftsforum unter der Leitfrage „Ist der Lack schon ab?“ am 31. Januar 2019

Delbrück/Hövelhof. Welche Fragen und Sorgen, Hoffnungen und Wünsche bewegen die Menschen im Raum Delbrück und Hövelhof, wenn sie an Kirche denken? Welche guten und schlechten Erfahrungen verbinden sie mit der katholischen Organisation und Gemeinschaft der Gläubigen? Und wie müsste sich die Kirche vor Ort verändern, um Jung und Alt wieder neu für die christliche Botschaft zu begeistern?

Am Donnerstag, 31. Januar 2019, zwischen 19 und 22 Uhr soll es in den Räumen der Autolackiererei Kruse am Schwalbenweg 23 in Delbrückgenau um solche wesentlichen Themen gehen. Unter der Leitfrage „Ist der Lack schon ab?“ lädt die Steuerungsgruppe für den Pastoralen Prozess alle Interessierten zu einer großen Ideenwerkstatt ein.

Zentrales Anliegen der Veranstalter ist es, mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen über die Zukunft der katholischen Kirche im Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof ins Gespräch zu kommen, Informationen zu aktuellen Themen zu geben, gemeinsam Chancen auszuloten und notwendige Veränderungsprozesse anzustoßen. Nach Begrüßung und Einführung ins Programm sind die Gäste zu einem Markt der Möglichkeiten eingeladen, der erste Einblicke gibt in die vier vorgesehenen Handlungsfelder „Caritas und Weltverantwortung“, „Missionarisch Kirche sein – Pastorale Orte und Gelegenheiten“, „Evangelisierung – Leben aus der Taufberufung“ und „Ehrenamt – Engagement aus Berufung“. Als zusätzlicher Treffpunkt lockt die „Ansprech-Bar“. Abgerundet wird das Angebot von dem Ort für Stille und Gebet.

Nach ihrem ersten Marktbummel kommen die Besucher zwischenzeitlich im Forum zusammen, um unter anderem Pfarrer Bernd Haase und Mitglieder der Steuerungsgruppe im Interview zu erleben. Danach besteht die Gelegenheit für eine zweite Bummelrunde. Für die musikalische Begleitung des Abends sorgt die Band „Leoville“ aus Kassel. Zur Erfrischung stehen kalte Getränke bereit. Weitere, immer aktuelle Informationen finden sich hier auf dieser Seite und unter www.katholische-kirche-delbrueck-hoevelhof.de im Internet.

Zum Foto oben:

Geschäftsführer Bertold Filthaut, Lioba Kolbe (hinten v.l.), Vikar Mike Lambrecht, Susanne Peitz, Michaela Welling, Claudia Großewinkelmann, Claudia Röring, Pastor Guido Potthoff (Mitte v.l.) und Reinhard Sandbothe von der Steuerungsgruppe für den Pastoralen Prozess freuen sich gemeinsam mit Ulrike und Wilma Kruse (vorne v.l.) von der gleichnamigen Autolackiererei auf viele Teilnehmer am Zukunftsforum für den Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof am Donnerstag, 31. Januar, ab 19 Uhr. Foto: PV Delbrück-Hövelhof

Verabschiedung von Vikar Torsten Roland

Vikar Roland

Nach fast siebenjähriger Vikarszeit in Delbrück wird Ende Januar Vikar Torsten Roland seinen seelsorglichen Dienst in unserem Pastoralverbund beenden und zum 1. März seine neue Vikarsstelle in Lippstadt antreten.

Vikar Roland kam im Sommer 2012 nach seiner Priesterweihe als Vikar nach Delbrück und in den damaligen Pastoralverbund Delbrück-Sudhagen. Als Vikar lag ihm besonders die Jugendarbeit am Herzen; schwerpunktmäßig war er seelsorglich für die Pfarrgemeinde St. Elisabeth in Sudhagen zuständig.

In seine Dienstzeit fielen zahlreiche personelle und auch strukturelle Veränderungen, u.a. ein zweimaliger Pfarrerwechsel und die Entwicklung hin zum Pastoralen Raum Delbrück-Hövelhof. Vikar Roland hat in seiner seelsorglichen Arbeit zahlreiche Akzente gesetzt; durch seine frohe und zugewandte Art hat er schnell einen Zugang zu den Herzen der Menschen gefunden. Dafür wollen wir ihm „Danke“ sagen und seinen langjährigen Dienst würdigen.

Vikar Roland wird verabschiedet im Rahmen der Hl. Messe am Sonntag, 27. Januar 2019, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Delbrück und eines sich anschließenden Empfanges in der Stadthalle Delbrück. Dort ist dann auch die Möglichkeit zu einer persönlichen Verabschiedung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt!                                              

Zum Abschiedsgottesdienst sind auch die Fahnenabordnungen der Vereine willkommen.Die Gemeinden des Pastoralverbundes und alle, die sich Vikar Roland verbunden fühlen, sind herzlich eingeladen!