Aufenthaltsraum statt Strafraum

Jugendmesse unter freiem Himmel in Espeln

Normalerweise wird in Espeln auf dem Platz vom SC Grün-Weiß auf dem Grün gekickt. An Pfingstsamstag aber wird an dieser Stelle gebetet. Statt Strafraummarkierung und Mittelfeld- oder Torauslinie, sowie 11-Meter-Punkt, wird es Kreide-Markierungen für die Plätze der Teilnehmer der Jugendmesse geben. Damit die Corona-Abstandsregeln leicht und für alle ersichtlich eingehalten werden können.

Die Gestaltung der Jugendmesse übernimmt eine Jugendband aus Espeln, die von Mike Leuschner begleitet wird. Die 10-köpfige Band besteht aus zwei Saxophone, zwei Klarinetten, einer Trompete, eine e-Gitarre, ein Keyboard, ein Schlagzeug und zwei Sängerinnen. Die Band spielt moderne kirchliche Lieder, z.B. „Jesus Christ, you are my life.“

Die Mitglieder des Sportvereins Grün-Weiß Espeln engagierten sich im Vorfeld und halfen bei den Planungen. Auch der Bürgerverein und der Verein Leben in Espeln e.V. unterstützen die Jugendmesse.

Das Pastoralteam wird vertreten durch Pastor Guido Potthoff, Vikar Lukas Hellekes und Christof Strake, den neuen Gemeindereferenten.

Der Inhalt des Gottesdienstes orientiert sich an einem Song der Indie-Rock-Band Madsen. Das Lied ,Du schreibst Geschichte‘ ermutigt dazu, etwas aus dem eigenen Leben zu machen und die Chancen gut zu nutzen. Der Heilige Geist, den wir an Pfingsten feiern, gibt uns dazu die Kraft.

Die Jugendmesse beginnt um 18.30 Uhr. Einlass ist um 18:00 Uhr. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung in einem der katholischen Pfarrbüros in Delbrück und Hövelhof bis zum Donnerstag, dem 28. Mai.

Auf dem Bild oben ist die Jugendband zu sehen, die sich wie folgt zusammensetzt: Gitarre Simon Leuschner, Keyboard Adele Münsterteicher, Trompete Niklas Rodehuth, Saxophon Emilie und Madeleine Austermeier, Schlagzeug Jonas Leuschner, Klarinette Sophie Piepenbrock und Marie Wecker, Gesang Selin Taskaya und Elisa Henkemeier

Schönheiten der Schöpfung ziehen um

Vom Salvator Kolleg in den Pfarrgarten

Hövelhof. Sie wollen Gärtner werden: Adrian Klaholz bepflanzt am liebsten Balkonkästen, was mit der bunten Auswahl in den Gewächshäusern des Salvator Kollegs sicher Spaß macht. Auch Marcel Lenz macht das gerne, aber sein Steckenpferd ist vor allem die Pflanzenvermehrung: Das Säen sowie das Ziehen von Stecklingen. Die beiden Lehrlinge, Adrian im zweiten und Marcel im dritten Lehrjahr, haben ihrem Ausbilder und Gärtnermeister Reinhard Klute dabei geholfen, besondere Pflanzen zu ziehen. Solche, die bald im Pfarrgarten nicht nur fürs Auge, sondern auch für die heimische Insekten- und Vogelwelt eine wichtige Bereicherung darstellen. Denn Insekten haben in den häufig bevorzugten pflegeleichten Steingärten, in denen oft auch noch Gräser fremder Herkunft sprießen, keine Überlebenschance. 

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Ausschreibung Baufläche

Die Katholische Kirchengemeinde St. Joseph Westenholz erwägt, ein Grundstück in Westenholz für eine sinnvolle Bebauung zur Verfügung zu stellen. Interessenten werden gebeten, sich über Details im Aushangkasten vor der Pfarrkirche St. Joseph zu informieren und Angebote bis zum 30.5.2020 abzugeben.

Familiengottesdienst im Live-Stream: „Gemeinschaft schenken“

Beim Familiengottesdienst am Sonntag, 17.05., stellt Vikar Mike Lambrecht das Thema „Gemeinschaft“ in den Mittelpunkt. Gut verständlich und für Kinder mit einer kleinen Mitmachaktion nachvollziehbar, wird er von der Gemeinschaft erzählen, die Jesus schenken will. 

Bevor es ans Basteln mit Papier geht, berichtet Vikar Lambrecht von den Orten und Gelegenheiten der Verbundenheit. Wie machen wir sie für uns im Alltag sichtbar? Und von welchen Orten und Gelegenheiten der Verbundenheit mit Jesus erzählt uns das Evangelium? Eine Aufgabe für aufmerksame kleine und große Spurensucher, denn: „Wir Menschen brauchen konkrete Zeichen und Worte der Gemeinschaft. In unserer jetzigen Situation mit den Corona-Beschränkungen ist sie nicht einfach zu finden – und doch erfahrbar. Verbunden durch Medien und im Gebet können wir gemeinsam beten und auch singen. In Gedanken dürfen wir uns auch umarmt fühlen und getragen von Jesus, der zu uns kommt,“ sagt Vikar Mike Lambrecht. 

Übertragen wird der Familiengottesdienst wieder als Live-Stream ab 10.30 Uhr aus Sudhagen.

Einladung zum Autokino-Gottesdienst – Ökumenisch und umsonst

Delbrück. Die Einladung zur Teilnahme am Autokino-Festival von Schrader und Stratmann aus Delbrück an die katholische und evangelische Kirche kam gerade recht. Als Alternative zum Live-Stream-Gottesdienst und als Ergänzung für die nur im beschränkten Umfang möglichen Sonntags-Gottesdienste wird der erste Autokino-Gottesdienst in Delbrück am 10. Mai um 10 Uhr etwas ganz Besonderes sein. 

Das große Delbrück-feiert-Wochenende, bei dem am Samstag und Sonntag im Autokino-Format unterschiedliche Konzerte für alle Altersgruppen auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins Graf Sporck Delbrück angeboten werden, bietet auch Platz für Besinnliches. Die Teilnahme am ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrerin Gabriele Hische und Gemeindereferent Christof Stracke gemeinsam gestalten werden, ist kostenlos. Aus Sicherheitsgründen müssen dafür trotzdem Tickets über das Internet bestellt werden (www.delbrueck-feiert.de). Nur so ist Zahl der anreisenden Autos überschaubar. 

Für Christof Stracke wird es der erste Gottesdienst an seiner neuen Wirkungsstätte im Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof sein. Unter der Überschrift „Tu′ das richtige zur richtigen Zeit“ freut er sich darauf, hoffentlich auch viele Familien begrüßen zu dürfen. Denn im Auto dürfen so viele Familienmitglieder eines Hausstandes anreisen und beisammensitzen, wie Sitzplätze im Fahrzeug vorhanden sind. Im Auto kann dann sogar ohne Mundschutz mitgesungen werden. Ein Hinweis am Rande: Die Gottesdienst-Tickets gelten ausschließlich für die Teilnahme am Gottesdienst. Wer auch an Konzerten teilnehmen möchte, muss hierfür Tickets erwerben. Und andersherum: Wer ein Ticket für ein Konzert gekauft hat, kann damit noch nicht am kostenlosen Gottesdienst teilnehmen.

Information zur Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste:

Liebe Schwestern und Brüder in den Gemeinden unseres Pastoralverbundes!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Nachdem in Absprache der Religionsgemeinschaften mit den staatlichen Stellen unter Beachtung der geltenden Regeln eine Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste in beschränktem Maß möglich ist, werden wir gemeinsam mit den drei weiteren Pastoralverbünden im Dekanat Büren-Delbrück zum 9./10. Mai auch hier bei uns damit beginnen, in einem sehr eingeschränkten Rahmen öffentlich Gottesdient zu feiern.

Mir ist der Schmerz vieler Gläubiger in diesen letzten Wochen ohne öffentliche Gottesdienste, ohne die gewohnte Gebets- und Gottesdienstgemeinschaft in unseren Kirchen sehr bewußt; ebenso die Sehnsucht danach, vor allem auch die Sehnsucht nach dem Empfang der Eucharistie. Und auch wir Priester leiden unter dieser Situation. Allen Beteiligten ist aber auch die hohe Verantwortung bewußt, die wir in dieser Situation tragen.

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Mit Bedacht vorbereiten

Noch keine öffentlichen Gottesdienste in Delbrück-Hövelhof

Delbrück/Hövelhof. „Wir haben schon viele Anfragen erhalten, ob und wann wir öffentliche Gottesdienste wieder ermöglichen“, sagt Pfarrer Bernd Haase. Prinzipiell erlaubt wäre es ab dem 1. Mai. Doch der Leiter des Pastoralverbunds Delbrück-Hövelhof will im Interesse aller Beteiligten nichts übereilen. „Bis unser Konzept steht, sind etliche Fragen zu klären. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.“

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Startbereit für neue Aufgaben

Gemeindereferent Christof Stracke beginnt am 1. Mai

Hövelhof. Offiziell beginnt er seinen Dienst als Gemeindereferent am 1. Mai 2020. Tatsächlich hat Christof Stracke seine ersten Umzugskartons aber schon nach Ostern ins Pfarrbüro Hövelhof gebracht und erste Gesichter kennengelernt. Er sitzt, rein räumlich, noch zwischen den Stühlen: Coronabedingt kann er weder den einen Standort ganz verlassen, noch am neuen durchstarten. 

Der gebürtige Lemgoer hat in Paderborn an der Katholischen Fachhochschule, heute KatHO, studiert. Seinen Weg bestimmt haben damals die guten Erfahrungen bei den katholischen Pfadfindern. Christof Stracke sieht zufrieden aus, als er sagt: „So eine Mischung aus Sozialarbeit und Theologie, das war anfangs mein Berufswunsch. Nach zwei Semestern Theologie und Spiritualität hat es mich dann gepackt und mitgerissen und in den Beruf des Gemeindereferenten geführt.“ Er absolvierte sein Anerkennungsjahr in Herford und machte Station in Enger und Erwitte, bevor Hövelhof jetzt zum neuen Arbeitsort geworden ist. 

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Pfarrer i.R. Josef Heller verstorben

Gestern erreichte uns die traurige Nachricht, dass Pfarrer i.R. Josef Heller am Ostermontag im gesegneten Alter von 95 Jahren verstorben ist. Josef Heller war von 1967 bis 1994 Pfarrer in St. Johannes Nepomuk in Hövelhof. Zuletzt lebte er im Caritas Altenzentrum Haus Bredemeier in Hövelhof. Ein Termin für die Beisetzung steht noch nicht fest. Bitte schließen Sie den Verstorbenen in Ihr Gebet ein.

Das Bild oben zeigt Pfarrer i.R. Josef Heller im Juni 2017 bei seinem letzten Gottesdienst als Priester im Haus Bredemeier. Foto: Raphael Athens

Ostenland: Seelsorge-Handy „zum Mitnehmen“

Die Küster von St. Joseph in Ostenland haben gut reagiert: Anstelle von Weihwasser, auf das in Corona-Zeiten verzichtet wird, haben sie das Weihwasserbecken mit den Visitenkarten über das Seelsorge-Handy befüllt. Kleine Steinchen fixieren die in Kreuzform gesteckten Informationskarten so, dass man immer nur eine anfassen muss, wenn man sich eine Karte mitnehmen möchte. (Foto: Wortart, Thöring)