Kindern Sankt Nikolaus erklären

Kirchengemeinde und Verkehrsverein gestalten besondere Messe

Was hat es mit dem Buch auf sich, das Sankt Nikolaus in seiner linken Hand hält? Und was sind das für drei Kugeln, die darauf liegen? Ganz offiziell zum Tatort des Nikolauses wird Hövelhof am Samstag, 7. Dezember. Besonders Familien möchten die Kirchengemeinde St.-Johannes-Nepomuk, das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und der Verkehrsverein Hövelhof zu einer besonderen Messe um 18 Uhr einladen. „Gerne als Abschluss oder Auftakt des Besuchs auf dem Hövelhofer Nikolausmarkt, der natürlich bereits am Freitag, 6. Dezember, beginnt“, sagt Gemeindereferent Bertold Filthaut.

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St. Martin besucht Haus Bredemeier – Umzug startet ab Pfarrkirche

Die katholische Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk lädt am Sonntag, 10.11.19 um 16:30 Uhr, kleine wie große Hövelhofer zum Wortgottesdienst mit anschließendem Martinsumzug ein. „Eltern und Großeltern sind mit ihren Kindern herzlich willkommen. Wir freuen uns auf viele Besucher des kindgerechten Gottesdienstes und natürlich auf die vielen bunten Laternen“, sagt Karl-Heinz Höwelkröger, Vorsitzender des Gemeindeausschusses der Katholischen Kirchengemeinde in Hövelhof und Mitorganisator des Martinsumzugs.

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Gottesdienst: 40 Jahre Kirchweihe Pfarrkirche Hövelhof

Hövelhof. Diesmal beginnt der feierliche Gottesdienst bereits um 10.30 Uhr, wenn die Hövelhofer am 15. September 2019 an die feierliche Kirchenweihe ihrer Pfarrkirche St.-Johannes-Nepomuk vor genau 40 Jahren erinnern. Die Kirchengemeinde bittet aus diesem Anlass alle Vereine und Verbände des Ortes, mit Fahnenabordnungen an diesem Gottesdienst teilzunehmen. Denn das Jubiläum wird gefeiert: Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Teilnehmer auf dem Kirchplatz zu einem Stück Pizza, Kaltgetränk oder Kaffee eingeladen. 

In den 70-er Jahren war die Hövelhofer Pfarrkirche für die Gemeinde zu klein geworden und sollte erweitert werden. Als bei den Planungen eine starke Sanierungsbedürftigkeit festgestellt wurde, fiel der Beschluss, nur den alten Kirchturm zu erhalten. Das Kirchenschiff wurde neu gebaut, die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft spendete für den neuen Altar, ein Werk des Bildhauers Klaus lserlohe aus Aachen. 

Zwei Jahre lang hielt die Kirchengemeinde ihre Sonntagsgottesdienste in der Aula der Krollbachschule und die Werktagsgottesdienste in einer Notkirche, der Kapelle auf dem Saal der ehemaligen Gaststätte Epping ab.

Die Kirchweihe vollzog Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt dann am 15. September 1979, nachmittags um 14.30 Uhr. Viele Ehrengäste begleiteten damals das Ereignis, dass im Anschluss in einem großen Zelt gefeiert wurde.

„Diesmal laden wir alle Gemeindemitglieder herzlich zum Zusammensein auf unseren Kirchplatz ein“, freut sich Gemeindereferent Bertold Filthaut auf rege Teilnahme. „Wer an diesem Tag keine Gelegenheit zum Mitfeiern hat, kann die Spuren der alten Pfarrkirche auch danach noch suchen. Wer beispielsweise aufmerksam den Fußboden betrachtet, wird fündig“, verrät er.

Festgottesdienst
Sonntag, 15. September 2019 um 10:30 Uhr
Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk Hövelhof

Pilgerreise nach Medjugorje vom 31.7. – 4.8.2019

Eine wunderbare Pilgerreise nach Medjugorje zum Mladi-Jugendfestival unter der Leitung von PD Dr. Katharina Westerhorstmannn und Elke Banneyer unternahmen etwa 30 Pilger aus der Stadt Delbrück, Bad Waldliesborn und anderen Orten. Medjugorje ist ein Pilgerort in Bosnien-Herzegowina, in dem seit 1981 mehrere Sehern angeben, dass ihnen regelmäßig die Gottesmutter erscheint. In diesem Jahr hat Papst Franziskus erstmalig eigens einen Kardinal,  dazu seinen eigenen Generalvikar sowie Erzbischof Rino Fisichella vom Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung mit Grüßen zum Jugendfestival geschickt. Bei der Abschlussmesse rief dieser die Jugendlichen dazu auf, Gott ihre Armut zu schenken, damit sie in die Fülle für viele verwandelt werden könne. Auch der Wiener Kardinal Christoph Schönborn, der bereits in Medjugorje war und seit vielen Jahren herzlich mit dem Wallfahrtsort verbunden ist, schickte ein Grußwort und nannte Medjugorje darin einen „Gnadenort“.  

Begeistert waren auch die mehr als fünfzigtausend jungen Leute aus über achtzig Ländern, die hier ein Zeugnis ihres Glaubens abgeben konnten. Bei der großen Prozession mit einer lebensgroßen Madonna am Samstagabend wurden die Fahnen und Schilder aller teilnehmenden Nationen getragen und drei Jugendliche der Delbrücker Gruppe waren als deutsche Delegation ausgewählt worden und trugen somit Deutschlandfahne und das Schild „Germany“. In der deutschsprachigen Pilgermesse am Sonntag hatte die Musikgruppe um Katharina Westerhorstmann zudem die musikalische Leitung. Von dieser Pilgerreise kehrten die Teilnehmer mit unvergesslichen Eindrücken zurück.

Text+Foto: Pilgergruppe

Go deeper! 9000 Jugendliche beim „Fest der Jugend“ im Salzburger Dom

von Ina Sasse

Ein großer Pulk Jugendlicher drängelt sich vor dem Salzburger Dom. Auf Bildschirmen im Vorraum ist das Innere des Doms zu sehen. Bunt werden die vier Orgeln an den Eckpfeilern des Altarraumes angeleuchtet. Ein Countdown zählt herunter. „Drei, zwei, eins, Null“, zählen die Jugendlichen laut mit und jubeln dann. Langsam öffnen sich die Sperren und die Jugendlichen und jungen Erwachsenen laufen in den Dom, um möglichst einen Platz ganz vorne zu ergattern. Eine Gruppe von 35 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit einer Fahrt aus dem Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof gestartet sind, war mittendrin. 

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Firm- und Visitationsreise: Weihbischof Matthias König besucht das Dekanat Büren-Delbrück

Weihbischof Matthias König

 „Visitationen dienen der Begegnung, dem Dialog und damit dem vertieften Kennenlernen zwischen Erzbischof, Weihbischöfen, Verantwortlichen in den Pastoralen Räumen sowie den Gläubigen vor Ort. Sie sind ein wertvolles Instrument, um das Miteinander und die Gemeinschaft der Gläubigen in unserem Erzbistum zu fördern und zu stärken.“ So ist es im Vorwort der seit diesem Jahr neu gültigen Visitationsordnung zu lesen. 

Im Rahmen seiner Firm- und Visitationsreise wird Weihbischof Matthias König bis Anfang Juli die vier Pastoralen Räume im Dekanat (Delbrück-Hövelhof, Bad Wünnenberg-Lichtenau, Büren und Salzkotten) besuchen. Bei seiner Reise durch das Dekanat wird er zahlreichen jungen Menschen das Sakrament der Firmung spenden und zugleich im Rahmen seiner Visitation mit vielen Menschen aus Kirche, Politik und Gesellschaft ins Gespräch kommen.

Weihbischof König wird bei seiner Visitation Gespräche mit Mitgliedern der Pfarreien, der Pastoralverbundsräte und der Finanzausschüsse, der katholischen Verbände und Einrichtungen und mit den pastoralen Mitarbeitern führen. Bei allen Begegnungen geht es darum, die vor Ort bedeutsamen Themen gemeinsam wahrzunehmen und zu besprechen. 

Insgesamt werden es rund 200 Termine sein, die Weihbischof Matthias König ermöglichen sollen, einen Einblick in die pastorale und gesellschaftliche Situation des Dekanats Büren-Delbrück zu erhalten. Bereits im Februar besuchte Weihbischof König einige Schulen im Dekanat und kam mit Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern ins Gespräch. 

Ein erster Höhepunkt der Visitationsreise des Weihbischofs war am 7. Mai ein „geistlicher Tag“ mit den pastoralen Mitarbeitern des Dekanates. Angeregt durch die in der neuen Visitationsordnung aufgeführten Zielsetzungen – Stärkung der Gläubigen und Ermutigung der für das kirchliche Leben Verantwortlichen – hatte das Dekanatsteam unter Leitung des Dechanten Bernd Haase bewusst zu diesem Tag am Anfang der Firm- und Visitationsreise eingeladen.

Informationen zum Dekanat sind auf der Homepage www.dekanat-bueren-delbrueck.de zu finden.

Stichwort Visitation

Die Visitation ist ein Pastoralbesuch des Bischofs oder seines Beauftragten und dient der Begegnung und dem Dialog des Bischofs mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mit den Gläubigen. Zugleich ist die Visitation verbunden mit der Prüfung und Feststellung von Gegebenheiten, dir für ein geordnetes und fruchtbares kirchliches Leben in der jeweiligen örtlichen Situation notwendig sind. Der Bischof ist verpflichtet, das Bistum regelmäßig in eigener Person, im Bedarfsfall unter Zuhilfenahme von Beauftragten, zu visitieren. Im Vordergrund der Visitation steht der persönliche Austausch mit den Priestern, Diakonen und mit allen hauptberuflich, neben- und ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeinde.

Zu einer Visitation gehören ebenfalls Besichtigungen von Betrieben, Kontakte zu politischen Amtsträgern, Besuche von Kindertageseinrichtungen, Schulen und Krankenhäusern, sowie Gespräche mit Mitarbeitern der Caritas, Religionslehrern, den Mitgliedern von Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen sowie kirchlichen Verbänden und nicht zuletzt auch Gemeindemitgliedern.

Stichwort Firmung

Die Firmung ist die dritte Stufe der Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche. Wodurch wird ein Mensch Christ? Durch die Taufe. Sie ist wie eine Eingangstür, durch die jemand in den Raum der Kirche eintritt. Doch das Christwerden ist mehr als das Überschreiten einer Schwelle. Es ist ein Weg, ein Wachstumsprozess. Deshalb gehören drei Sakramente zur christlichen Initiation, also zur Eingliederung oder Einführung in die Kirche: die Taufe, die Firmung und die Eucharistie.

Das Sakrament der Firmung ist dabei eng mit dem Sakrament der Taufe verbunden. In der Firmung wird das, was in der Taufe grundgelegt wurde, vollendet und bekräftigt. Die Firmung vermittelt in besonderer Weise den Heiligen Geist, der am Pfingsttag den Aposteln geschenkt wurde. Er ermutigt, stärkt und beauftragt zu einem bewussten Leben als Christ in der Nachfolge Jesu. So erklärt sich auch der Name des Sakraments: „Firmung“ (lateinisch: confirmatio) bedeutet „Bekräftigung, Stärkung, Ermutigung“.