Die wichtigsten Fakten aus dem Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof

Für das kirchliche Leben der Gläubigen hat das Erzbistum Paderborn aus aktuellem Anlass vorsorglich einige wichtige Entscheidungen getroffen. Die für den Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof geltenden zeitlichen Horizonte hat das pastorale Team der besseren Planbarkeit halber – zunächst befristet – festgelegt. Ob diese hier genannten Fristen verlängert werden müssen, hängt von der allgemeinen Entwicklung der Pandemie ab.
Die Kontaktbüros in den Gemeinden unseres Pastoralverbundes sind geschlossen. Der Publikumsverkehr ist für alle Büros eingestellt. Wenden Sie sich bitte bei allen Anliegen zu den Öffnungszeiten an das gemeinsame Büro des Pastoralverbundes in Delbrück unter 05250 53212,
oder mittwochs und donnerstags zu den Öffnungszeiten an das Pfarrbüro in Hövelhof unter 05257 930481, oder per E-Mail an info@pv-delbrueck-hoevelhof.de.

Aktuell: digitale Informationen
Auf jeden Fall wird der Pastoralverbund Änderungen über den Infobrief, der den Pfarrbrief solange ersetzen wird, bis die Gottesdienstordnung wieder in Kraft tritt, sowie über seine Homepages www.pv-delbrueck.de und www.pv-hoevelhof.de mitteilen. Aktuelle Informationen mit einem übersichtlichen News-Ticker finden Sie auch auf der Homepage des Erzbistums, www.erzbistum-paderborn.de.

Gottesdienste und Veranstaltungen
Bis auf Weiteres, mindestens bis zum 30. April 2020, entfallen im Pastoralen Raum Delbrück-Hövelhof alle Gottesdienste und Veranstaltungen.

Krankenkommunion und Beichte
Alten und kranken Menschen soll die Krankenkommunion gespendet, das Bußsakramament und die Krankensalbung ermöglicht werden. Im Bedarfsfall können mit den Priestern des Pastoralteams (siehe Kontaktdaten) direkt Absprachen getroffen werden.

Beerdigungen
Das Erzbistum weist darauf hin, dass Beerdigungen jetzt nur im kleinsten Kreis und direkt am Grab stattfinden können. Das bedeutet auch, dass Wortgottesdienste in Friedhofskapellen oder die Feier eines Requiems in Kirchen und Kapellen derzeit nicht möglich sind. Das Requiem kann zu einem späteren Zeitpunkt angepasst gefeiert werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass der Priester unter Ausschluss von Familie und Öffentlichkeit ein Seelenamt für den Verstorbenen feiert.

Absage von Brautämtern und Trauungen
Zunächst bis zum 30. Juni 2020 müssen im Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof alle Brautämter und Trauungen abgesagt werden. Mit allen bereits angemeldeten Paaren wird deshalb Kontakt aufgenommen.

Absage von Dankmessen zu Ehejubiläen
Auch die Dankmessen zu Ehejubiläen müssen im Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof zunächst bis zum 30. Juni 2020 abgesagt werden.

Beichte empfangen
Da der empfohlene Mindestabstand im Beichtstuhl nicht eingehalten werden kann, sind Beichten bis zum 30. April 2020 dort nicht möglich. Im Beichtgespräch müssen die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygiene-Maßnahmen eingehalten und der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden. Gesprächstermine vereinbaren Sie bitte direkt mit den Geistlichen.

Karwoche und Ostern
Da im Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof alle Gottesdienste bis mindestens einschließlich 30. April 2020 entfallen, ist auch die Karwoche davon betroffen. Erzbischof Becker wird das Österliche Triduum für das Erzbistum gemeinsam mit dem Metropolitankapitel im Hohen Dom unter Ausschluss der Öffentlichkeit feiern. Auf der Internetseite des Erzbistums heißt es dazu, dass „… per Live-Stream (sollen) die Menschen im Erzbistum jedoch die Möglichkeit haben, daran teilzuhaben.“ Das Pastoralteam des Pastoralverbunds Delbrück-Hövelhof arbeitet ebenfalls daran, die Übertragung einer Heiligen Messe per Live-Stream zu ermöglichen. Auf den Internetseiten des Pastoralverbunds wird darüber informiert werden.

Gottesdiensten virtuell beiwohnen
Andere Möglichkeiten einem Gottesdienst beizuwohnen, bestehen schon jetzt über Fernsehen, Internet und Hörfunk, etwa über www.bibeltv.de oder auch im Radio (z.B. www.domradio.de sowie über viele regionale wie überregionale Radiosender). Domradio.de überträgt übrigens live gestreamte Gottesdienst und auch wochentägliche Frühmessen sowie Sonntags- und Feiertagsmessen auf Facebook und Youtube. Auf der Website des Erzbistums (www.erzbistum-paderborn.de) gibt es eine Übersicht von Angeboten. Das Erzbistum selbst überträgt live aus dem Paderborner Dom täglich aus der Krypta um 8:00 Uhr ein Morgengebet, um 12:00 Uhr ein Mittagsgebet und um 18:30 Uhr die Heilige Messe.

Ökumenisches Angebot
Die Kirchengemeinden in den Kreisen Höxter und Paderborn laden zudem zu einem ökumenischen Angebot ein: Sonntags werden die Glocken zu 10 Uhr wie zu einem Gottesdienst läuten. Im Anschluss erklingen – wo es möglich ist – neun einzelne Glockenschläge als „Vater-unser-Läuten“. Damit wird dazu aufgerufen, gemeinsam, wenn auch an unterschiedlichen Orten, das Vater-unser zu sprechen. So sollen Gläubige, auch wenn sie nicht zusammenkommen können, doch miteinander beten.
Katholische Christen sind zudem eingeladen, morgens, mittags und abends den „Engel des Herrn“ zu beten. Alle Christen sind beim Tagesläuten angesprochen, im Gebet inne zu halten. Ein weiteres Angebot ist das tägliche ökumenische Glockenläuten um 19.30 Uhr, verbunden mit dem Anzünden einer Kerze oder dem Balkonsingen mit dem Lied „Der Mond ist aufgegangen“, das die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) angeregt hat. Ostersonntag könnte es an vielen Orten um 10 Uhr eine Aktion von Musizierenden mit dem Choral „Christ ist erstanden“ geben, begleitet mit Posaunen, Orgeln und Gesang aus Fenstern, Gärten und von Balkonen.

Intentionen
Das Pastoralteam informiert darüber, dass alle bislang eingereichten Intentionen, die in die Zeit ohne Gottesdienste fallen, weitergegeben werden bis zum 30. April 2020. Das Pastoralteam weist darauf hin, dass aufgrund der Vielzahl der vorliegenden Gebetsbitten neue Intentionen zwar abgegeben werden können, sie aber ebenfalls weitergeleitet werden.

Seelsorge-Handy
Damit die Gläubigen des Pastoralverbunds mit Ihren Sorgen und Ängsten in der Corona-Zeit nicht alleine bleiben, hat das Pastoralteam ein Seelsorge-Handy vorbereitet. Pastor Jürgen Drüker: „Das Seelsorge-Handy ist unter der Rufnummer 0151 28815469 erreichbar. Wir haben bereits einen Dienstplan im 48-Stunden-Rhythmus erstellt“. Wer „seinen“ Geistlichen erreichen will, findet die Kontaktdaten hier

„Wir bitten allerdings darum, das bekannte Notfallhandy mit der Rufnummer 0160/6483460 tatsächlichen Notfällen vorzubehalten und im Falle einer Ausgangssperre möglichst nicht für seelsorgliche Gesprächswünsche zu nutzen“, so Drüker weiter.