Darf es etwas „MEHR“ sein?

Vom 03.01. bis zum 06.01. fand in Augsburg die ökumenische MEHR-Konferenz unter dem Motto „Colors Of Hope“ statt, die auch von Gemeindemitgliedern aus Delbrück und Hövelhof besucht wurde. Ein Wochenende gefüllt mit Lobpreis, spannenden Vorträgen und abwechslungsreichen Ausstellern begeisterte mehr als 12.000 Besucher.

Heutzutage spielt der christliche Glaube eine untergeordnete Rolle? Besonders junge Menschen haben kein Interesse an Gott? Die Kirchen und Glaubensgemeinschaften in Europa haben ihre Sprachfähigkeit verloren?

Das alles sind Eindrücke, die in unserer Gesellschaft weit verbreitet sind, doch die MEHR zeigt, dass das Gegenteil der Fall sein kann. Schier überwältigend waren die Eindrücke bereits bei der Ankunft, denn die ungeheuren Menschenmassen, die zum gemeinsamen Lobpreis zusammengekommen sind, verpassen eine Gänsehaut.

Vor allem musikalisch hat das Event einiges zu bieten und wer Bilder von der MEHR-Konferenz sieht und die Veranstaltung nicht kennt, könnte sie leicht für ein Konzert halten. Künstler wie Jeremy Riddle, Veronika Lohmann und die O’Bros begeistern die Menge. Bis in die späte Nacht hinein drängen sich die Menschen vor die Bühne und stimmen lautstark mit ein, aber auch wenn man es mal etwas leiser mag wird man fündig. Der Raum der Stille bietet eine Gelegenheit zur Ruhe zur kommen, die Beichte zu empfangen oder ein geistliches Gespräch zu führen.

Ebenso vielseitig wie die Menschen und Konfessionen auf der MEHR waren die Vorträge und Impulse. Geistreich und witzig zugleich sprach Dr. Johannes Hartl, der Gründer der MEHR, über Gottvertrauen, das „Wohnen in sich selbst“ und andere spannende Themen. Ergreifend und bewegend brachte die Influencerin Jana Highholder ihre Liebe zu Gott in einem ihrer Poetry Slams zum Ausdruck und auch Schauspieler Samuel Koch erzählte auf beeindruckende Weise von seiner Beziehung zu Gott und wie diese sein Leben verändert.

Sichtlich gut gelaunt – Die Teilnehmer aus dem pastoralen Raum Delbrück Hövelhof vor dem Haupteingang zur MEHR-Konferenz 2020 in Augsburg