Ein Kobel für die Geschicklichkeit

Wie Eichhörnchen können die Kinder in der Bewegungskita St. Johannes jetzt klettern. Ein großer Holzkobel mit zwei Ein- und Ausgängen lockt außen wie innen zum Klettern. Der Kobel bietet immer wieder neue Griffmöglichkeiten und erfordert Gleichgewicht wie Kraft. „Für unsere Bewegungskita ist der Kobel ein wichtiges Angebot, damit auch größere Kinder noch Herausforderungen finden, an die sie sich sprichwörtlich herantasten können“, sagt Kita-Leiterin Ingrid Winzig. 

Der Hövelhofer Daniel Westhoff von Hasendorf Spielgeräte hat dieses individuelle Spielgerät für die Kita St. Johannes erdacht und aus insgesamt 160 Metern Robinienholz als Prototyp gebaut. Immer wieder wurde mit so genannten „Prüfkörpern“ getestet, dass sich die Kinder nicht in Kopf-, Fuß- oder Fingerfangstellen einklemmen können. Anton und Marlene, Emma und Daniele finden es besonders gemütlich, dass der Kobel exakt zwischen zwei hohen Bäumen steht. Das für die beiden alten Birken verletzungsfrei hinzubekommen, war eine weitere technische Herausforderung.

Text & Fotos: Wortart, Almut Thöring M.A.)

Anton und Marlene sind geschickt. Sie sind dem Kobel gleich aufs Dach gestiegen. Emma und Daniele haben ihre Geschicklichkeit ebenfalls unter Beweis gestellt und sind durchs Innere der Holzkonstruktion geklettert.
Wie bei den Eichhörnchen: Im Kobel ist Platz für eine ganze Familie. Die fünfjährigen Kinder Marlene, Emma, Anton und Daniele machen sich extra groß.