Internationale Messdienerwallfahrt nach Rom

Aus dem Pastoralen Raum Delbrück-Hövelhof machte sich Ende Juli eine Gruppe von 31 Personen, bestehend aus Messdienerinnen und Messdienern und einigen Begleitpersonen, auf den Weg nach Rom zur internationalen Messdienerwallfahrt unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach“. Die Teilnehmer der Wallfahrt aus Hövelhof, Riege und Espeln stiegen in Hövelhof in den Bus, der zweite Teil der Gruppe kam in Delbrück an Bord.

Nach 23 Stunden Busfahrt erreichten wir gegen Mittag unser Hotel in der ewigen Stadt. Einige Stunden später trafen wir in der Kirche San Gregorio VII auf ca. 1000 andere Teilnehmer der Wallfahrt aus dem Erzbistum Paderborn. Gemeinsam mit Weihbischof Berenbrinker, Pastor Stephan Schröder und vielen anderen Priestern feierten wir dort einen großartigen Eröffnungsgottesdienst.

In den nächsten Tagen hatten wir Zeit um die Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten in sommerlicher Hitze zu erkunden. Bei gemeinsamen Gruppenangeboten entdeckten wir u.a. die Katakomben von St. Sebastian und besuchten die Basilica San Clemente. An Tag 5 erholten wir uns von den vielen schweißtreibenden Fußmärschen durch die Stadt am Strand von Ostia.

Für viele war natürlich die Audienz mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz das absolute Highlight der Woche. Dort trafen sich über 60.000 Ministranten aus der ganzen Welt zum gemeinsamen Abendgebet mit dem Heiligen Vater. Aber auch die hl. Messen mit Pastor Guido Potthoff im Petersdom oder im Hotelzimmer werden viele sicherlich so schnell nicht vergessen. Unvergesslich bleibt bei einigen wohl auch der Blick von der Aussichtsplattform auf der Kuppel des Petersdomes auf den Vatikan und die Hauptstadt Italiens.

Wir hatten eine erlebnisreiche Wallfahrt, haben neue Freundschaften geknüpft und werden noch viel von den Ereignissen dort berichten.
Unser herzlicher Dank gilt allen Spendern und Unterstützern, die dazu beigetragen haben, dass wir mit der Gruppe u.a. einige kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten in unser Programm aufnehmen konnten.

Text und Fotos: Judith Hemesath/ Barbara Finke