Hövelhofer Messdiener erobern Zoo

Wir machen eine Zugreise und nehmen mit … eine Packung Gummibärchen, eine Portion Gute Laune und 15 quietschfidele Messdiener. So ging es morgens in aller Früh für die Messdiener Leiter am kleinen Sennebahnhof in Hövelhof los. Nachdem alle Kinder gezählt waren und wir uns versichert hatten, dass alle Mitreisenden nicht nur Knoppers als Lunchpaket dabei hatten, stiegen wir in den Zug nach Bielefeld-Brackwede. Dort angekommen überbrückten wir die Wartezeit bei einer „Fliegenden Händlerin“ von einem Junggesellinnenabschied und mit Hilfe von Gummibärchen, die das Warten erträglich machten.

Am Tierpark endlich angekommen starteten wir in mehreren Gruppen zur Erkundung des Zoos und seiner Bewohner. Eine Gruppe stieß direkt zum Anfang auf die Stachelschweine und war erstaunt, dass von Scheu bei den Tieren nichts zu merken war. Einige von Ihnen versuchten sogar, die Gehege Mauer zu überwinden, was den possierlichen Tierchen zum Entsetzen von Nils und Jan sogar fast gelang.Die anderen Gruppen drängten währenddessen in den Streichelzoo und verbrachten die Zeit mit einigen ihnen gegenüber aufgeschlossen Ponys, Ziegen und anderen Tieren, sofern diese sich streicheln lassen wollten und nicht versuchten die Lunchpakete aus unseren Rucksäcken zu stehlen.

Die Zeit verging wie im Flug und so hörten wir bereits erste Zwischenberichte von „gemeinen Affen, die mit Nüssen schmeißen“ und spuckenden Lamas. Zur Mittagszeit stärkten und erholten wir uns von den „tierischen Eskapaden“ in dem Zooeigenen Imbiss und mit unseren Lunchpaketen. Danach stand ein Besuch bei den Kängurus und den Antilopen auf dem Programm, die sich wesentlich freundlicher als die Affen und Lamas uns gegenüber benahmen, was wir dann mit einer Packung Tierfutter belohnten. Auf die Frage welche Tiere sich in dem Gehege mit den Wasserbecken befinden, bekamen wir prompt eine Antwort, als sich uns eine riesige Biberratte zeigte und erschreckte. Entgegen unserer Erwartungen fand Carla sie ganz süß.

Ganz anders verhielt es sich bei den Schlangen und Spinnen, von denen die Mehrheit von uns nichts Nettes dachte. Auch Luchs, Tiger und Bisons erhielten einen Besuch von uns.

Bevor wir dann den Zoo verließen und uns auf dem Heimweg machten, stürmten alle den Zooshop und ergatterten die heißbegehrten Plüschversionen der Zoobewohner, egal ob Affen, Lamas oder Eulen, es war alles vertreten.Auf der Rückfahrt präsentieren die Kinder dem Schaffner ihre neuen Errungenschaften und versorgten ihn zudem mit allerlei Süßigkeiten und lustigen Geschichten aus dem Zoo. So hatte der Schaffner einen unerwartet gut gelungenen Tag, wie auch wir 🙂