Sehen, hören, fühlen und riechen in der Kirche

Warum hat die Pfarrkirche St.-Johannes-Nepomuk einen Namenspatron und was bedeutet er? Warum sieht der Kirchturm so anders als das Kirchenschiff aus? Und warum steht das Weihwasserbecken gleich hinter dem Haupteingang? Fragen zur Symbolik, aber auch zur interessanten Baugeschichte der Hövelhofer Pfarrkirche, wollen Gemeindereferent Bertold Filthaut und Ingrid Winzig, Leiterin des Katholischen Familienzentrums, allen Interessierten beantworten, die die Pfarrkirche einmal mit Muße aus ganz anderem Blickwinkel kennenlernen wollen.

„Wir werden uns den Kirchenraum mit den Sinnen erschließen“, verspricht Bertold Filthaut. „Bei der Führung kann man hören, fühlen, riechen und auch sehen, was während des Gottedienstes oder der Andacht nicht unbedingt wahrzunehmen ist.“ Dazu gehört beispielsweise ein Gang in die Sakristei, bei dem Filthaut auch die Bedeutung der Farben für die Gewänder und Stolen erläutern wird, oder die Erklärung, warum in jeder katholischen Kirche ein „Zelt“ seinen festen Platz hat. Je nach Teilnehmerzahl ist eine Besteigung des Glockenturms möglich, auf jeden Fall aber das Besichtigen des Aufbewahrungsortes für die Sternsinger-Gewänder und das Abfüllen von Weihwasser. Der Rundgang endet mit einem Abschluss rund um den Altar, ist aber ausdrücklich offen für Menschen jeden Bekenntnisses.

Wer an der ca. zweistündigen, kostenlosen Kirchenführung am Montag, 27.10.14, um 19.30 Uhr teilnehmen möchte, meldet sich bitte im Katholischen Familienzentrum Hövelhof unter Telefon 05257/977296 an.