St. Sebastianus-Schützenmesse der Hövelrieger-Kompanie

Unter winterlichen Wetterverhältnissen fand die alljährliche Generalversammlung der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Hövelhof ihren Auftakt mit der St. Sebastianusmesse am Sonntag, 26. Januar 2014 um 09:15 h in der Herz-Jesu Kirche in Riege.

Beim Antreten vor dem Gasthaus Spieker, konnte unser stellv. Kompaniechef, Ralf Mersch, u. a. auch Schützenkönig Uwe Heuer in seine Begrüßung mit einschließen, der mit den Herren seines Hofstaates angereist war. Weiterhin wurden Ehrenhauptmann Karl-Heinz Ilsen, die Hövelrieger-Fahnenoffiziere, die Kompanieschützen sowie die Musiker des Tambourcorps-Hövelriege und der Blaskapelle-Hövelriege aufs Herzlichste begrüßt.

Während des Hochamtes, das von Pastor Bernd Haase zelebriert wurde, übernahmen die Musiker der Blaskapelle, in Absprache mit Organistin Margot Kornas , die musikalische Begleitung und sorgten so für den feierlichen Rahmen dieser Messfeier. Ein besonderer musikalischer Höhepunkt bot hier das von Leonie Steffens gespielte Flötensolo zur Kommunion. Mit der Ausführung des Messdiener-, Lektoren- u. Fürbittendienstes durch den Spielmannszug, stand der Ablauf dieser Messe ganz im Zeichen der Schützen.

Anhand einer sehr eindrucksvollen Geschichte ging Pastor Bernd Haase in seiner Predigt gezielt auf die Zeiten der „gefühlten Gottverlassenheit“ ein, mit der jeder Christ in seinem irdischen Leben konfrontiert wird. In der absoluten Notlage kann der Mensch „gefühlte Gottverlassenheit“ verspüren, obwohl es ihm/ihr vom Verstand her völlig gewiss ist, dass Gott gerade im Gefühl der Gottverlassenheit ganz nahe ist! Es ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen; es gibt nicht nur Sonnenstunden im Leben eines Christen. Nur weil man an Gott glaubt, heißt das nicht, dass das Leben einfach wird. Es gibt eben auch dunkle Stunden in unserem Leben. Es gibt Situationen, in denen man kein Licht sieht, in denen man sich alleine, hilflos und ohnmächtig fühlt, manchmal auch gottverlassen. Aber so wie die Sonne immer scheint, aber Wolken sich vor sie geschoben haben, so ist auch Gott immer in unserem Leben da. Auch wenn wir manchmal nicht verstehen, warum wir so eine Situation erleben müssen oder es Unheil in der Welt gibt oder nicht das klappt, was wir uns vorstellen, ist er doch da, um uns mit seinem Licht zu umgeben und seiner Wärme , seiner Liebe zu stärken. Mit seiner Hilfe können wir auch die dunklen Stunden unseres Lebens besser meistern.

Der Nachmittag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst um 15:00 h im Schützen- und Bürgerhaus Hövelhof, an dem sich um 16:00 h die Generalversammlung anschloss.

Text: Georg Bökamp / Fotos: Burkhard Aldejohann