Solidarität mit Mali

Am 04.03.2018 fand das diesjährige Solidaritätsessen für Pater Ha-Jo Lohre im Hövelhofer Pfarrheim statt. Organisiert wurde dieses von der Caritas und der Kolpingsfamilie. Pater Ha-Jo Lohre, der dem Orden der Weißen Väter angehört, arbeitet in der Hauptstadt Bamako an der katholischen Universität als Studentenseelsorger.Mali gehört zu den ärmsten Ländern Afrikas und deshalb wird die Unterstützung der Weißen Väter aus den Heimatgemeinden dringend benötigt.

Pater Rudi Pint, Mitbruder von Ha-Jo Lohre, arbeitete lange Jahre in verschiedenen Pfarreien im Norden Malis, bevor er vor den Rebellen fliehen musste. Er berichtete vor etwa 75 Zuhörern mit sehr bewegenden Worten vom Leben in Mali und seine Fotos zeugten von der Schönheit des Landes, der Kirchen und den Menschen.

Nach einem einfachen Mittagessen kam eine großzügige Spende von 2.372€ für die Arbeit von Ha-Jo Lohre zusammen. Per E-Mail bedankte sich Pater Lohre im Namen der Menschen für die Unterstützung, sei es finanzieller Art und auch für die Gebete. Er zeigte in verschiedenen Beispielen auf, wo die Hilfe direkt bei den Menschen ankommt. Sei es durch den Kauf von Medikamenten, der Unterstützung des Waisenhauses, oder auch Einzelschicksale, denen schnell und unbürokratisch geholfen werden kann.

Das Bild oben zeigt das Vorbereitungsteam des Solidaritätsessens. Von links: Ursula Hartke, Sabine Steffens, Maria Athens, Pater Rudi Pint M.Afr, Johanna Lohre, Maria Lohre-Bull, Magdalena Fortströer, Mike Bull – nicht auf den Bild Raphael Athens.

Caritas und Kolpingsfamilie laden ein zum Solidaritätsessen: „Solidarität mit Mali!“

Am Sonntag, 04. März ist Pater Rudi Pint in Hövelhof zu Gast. Wie Pater Ha-Jo Lohre, der vor über 30 Jahren in dies westafrikanische Land ging, hat Pater Pint viele Jahre in verschiedenen Gemeinden gewirkt. Das Miteinander von Muslimen und Christen, ist in Mali dank der führenden Politiker viel besser möglich als in manchen der Nachbarstaaten. Lediglich der Norden des Landes, in dem auch die Soldaten der Bundeswehr stationiert sind ist durch Terroristen sehr gefährlich. Raphael Athens hat bei seinem Besuch bei Pater Ha-Jo Lohre in 2015 auch Pater Pint besucht. Mali gehört zu den ärmsten Ländern Afrikas und die Unterstützung der Weissen Väter aus den Heimatgemeinden wird dringend benötigt.

Deshalb werden die Beziehungen zu Pater Ha-Jo Lohre neu belebt und das Solidaritätsessen wieder angeboten. Schon im Gottesdienst um 10:30 Uhr wird Pater Pint anwesend sein. Danach wird er im Pfarrheim (Schloßstraße 10) von der Arbeit und dem Zusammenleben in Mali berichten. Nach dem Vortrag wird ein einfaches Mittagessen angeboten, dazu gibt es kalte und warme Getränke und gegen Ende der Veranstaltung wird noch Kuchen angeboten. Die Teilnehmer werden dafür um eine großzügige Spende gebeten.

Um besser planen zu können, wird um Anmeldung bis zum 24. Februar,
bei Magdalene Fortströer, Tel.: 05257 1725 oder Raphael Athens, Tel.: 05257 930789 gebeten.

PS: Bei Bedarf wird eine Kinderbetreuung angeboten

Das Bild oben zeigt Pater HaJo Lohre mit Blick auf Bamako, die Hauptstadt Malis.

Text, Foto und Grafik: Raphael Athens

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Auf dem Hintergrund des Missbrauchsskandals hat Erzbischof Hans-Josef Becker im Mai 2014 eine Präventionsordnung erlassen, die verschiedene Präventionsmaßnahmen für die Dienste und Einrichtungen im Erzbistum Paderborn vorsieht.
Die Präventionsordnung sieht in der gründlichen Information sowie entsprechenden Schulungen einen wichtigen Beitrag für eine effektive Prävention von sexualisierter Gewalt. Weiterlesen