Go deeper! 9000 Jugendliche beim „Fest der Jugend“ im Salzburger Dom

von Ina Sasse

Ein großer Pulk Jugendlicher drängelt sich vor dem Salzburger Dom. Auf Bildschirmen im Vorraum ist das Innere des Doms zu sehen. Bunt werden die vier Orgeln an den Eckpfeilern des Altarraumes angeleuchtet. Ein Countdown zählt herunter. „Drei, zwei, eins, Null“, zählen die Jugendlichen laut mit und jubeln dann. Langsam öffnen sich die Sperren und die Jugendlichen und jungen Erwachsenen laufen in den Dom, um möglichst einen Platz ganz vorne zu ergattern. Eine Gruppe von 35 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit einer Fahrt aus dem Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof gestartet sind, war mittendrin. 

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Firm- und Visitationsreise: Weihbischof Matthias König besucht das Dekanat Büren-Delbrück

Weihbischof Matthias König

 „Visitationen dienen der Begegnung, dem Dialog und damit dem vertieften Kennenlernen zwischen Erzbischof, Weihbischöfen, Verantwortlichen in den Pastoralen Räumen sowie den Gläubigen vor Ort. Sie sind ein wertvolles Instrument, um das Miteinander und die Gemeinschaft der Gläubigen in unserem Erzbistum zu fördern und zu stärken.“ So ist es im Vorwort der seit diesem Jahr neu gültigen Visitationsordnung zu lesen. 

Im Rahmen seiner Firm- und Visitationsreise wird Weihbischof Matthias König bis Anfang Juli die vier Pastoralen Räume im Dekanat (Delbrück-Hövelhof, Bad Wünnenberg-Lichtenau, Büren und Salzkotten) besuchen. Bei seiner Reise durch das Dekanat wird er zahlreichen jungen Menschen das Sakrament der Firmung spenden und zugleich im Rahmen seiner Visitation mit vielen Menschen aus Kirche, Politik und Gesellschaft ins Gespräch kommen.

Weihbischof König wird bei seiner Visitation Gespräche mit Mitgliedern der Pfarreien, der Pastoralverbundsräte und der Finanzausschüsse, der katholischen Verbände und Einrichtungen und mit den pastoralen Mitarbeitern führen. Bei allen Begegnungen geht es darum, die vor Ort bedeutsamen Themen gemeinsam wahrzunehmen und zu besprechen. 

Insgesamt werden es rund 200 Termine sein, die Weihbischof Matthias König ermöglichen sollen, einen Einblick in die pastorale und gesellschaftliche Situation des Dekanats Büren-Delbrück zu erhalten. Bereits im Februar besuchte Weihbischof König einige Schulen im Dekanat und kam mit Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern ins Gespräch. 

Ein erster Höhepunkt der Visitationsreise des Weihbischofs war am 7. Mai ein „geistlicher Tag“ mit den pastoralen Mitarbeitern des Dekanates. Angeregt durch die in der neuen Visitationsordnung aufgeführten Zielsetzungen – Stärkung der Gläubigen und Ermutigung der für das kirchliche Leben Verantwortlichen – hatte das Dekanatsteam unter Leitung des Dechanten Bernd Haase bewusst zu diesem Tag am Anfang der Firm- und Visitationsreise eingeladen.

Informationen zum Dekanat sind auf der Homepage www.dekanat-bueren-delbrueck.de zu finden.

Stichwort Visitation

Die Visitation ist ein Pastoralbesuch des Bischofs oder seines Beauftragten und dient der Begegnung und dem Dialog des Bischofs mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mit den Gläubigen. Zugleich ist die Visitation verbunden mit der Prüfung und Feststellung von Gegebenheiten, dir für ein geordnetes und fruchtbares kirchliches Leben in der jeweiligen örtlichen Situation notwendig sind. Der Bischof ist verpflichtet, das Bistum regelmäßig in eigener Person, im Bedarfsfall unter Zuhilfenahme von Beauftragten, zu visitieren. Im Vordergrund der Visitation steht der persönliche Austausch mit den Priestern, Diakonen und mit allen hauptberuflich, neben- und ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeinde.

Zu einer Visitation gehören ebenfalls Besichtigungen von Betrieben, Kontakte zu politischen Amtsträgern, Besuche von Kindertageseinrichtungen, Schulen und Krankenhäusern, sowie Gespräche mit Mitarbeitern der Caritas, Religionslehrern, den Mitgliedern von Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen sowie kirchlichen Verbänden und nicht zuletzt auch Gemeindemitgliedern.

Stichwort Firmung

Die Firmung ist die dritte Stufe der Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche. Wodurch wird ein Mensch Christ? Durch die Taufe. Sie ist wie eine Eingangstür, durch die jemand in den Raum der Kirche eintritt. Doch das Christwerden ist mehr als das Überschreiten einer Schwelle. Es ist ein Weg, ein Wachstumsprozess. Deshalb gehören drei Sakramente zur christlichen Initiation, also zur Eingliederung oder Einführung in die Kirche: die Taufe, die Firmung und die Eucharistie.

Das Sakrament der Firmung ist dabei eng mit dem Sakrament der Taufe verbunden. In der Firmung wird das, was in der Taufe grundgelegt wurde, vollendet und bekräftigt. Die Firmung vermittelt in besonderer Weise den Heiligen Geist, der am Pfingsttag den Aposteln geschenkt wurde. Er ermutigt, stärkt und beauftragt zu einem bewussten Leben als Christ in der Nachfolge Jesu. So erklärt sich auch der Name des Sakraments: „Firmung“ (lateinisch: confirmatio) bedeutet „Bekräftigung, Stärkung, Ermutigung“.

Werl – Wallfahrt 2019

182. Delbrücker Wallfahrt : „ Herr, wohin sollen wir gehen? “

Am 5.-7. Juli ist es wieder soweit und so möchte ich alle  zur Werl- Wallfahrt einladen. Diesmal ist es die 182. Wallfahrt von Delbrück aus. In Werl ist es die 358. Wallfahrt. Für die Franziskaner ist es nach 170 Jahren das letzte Patronatsfest, bevor sie Werl verlassen. So passt das diesjährige Wallfahrtsmotto sehr gut.

Auf die Frage Jesu an seine Jünger :“Wollt auch Ihr fortgehen?“antworten die Jünger: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du allein hast Worte ewigen Lebens.“

Auch wenn manches belastend erscheint oder einen zu überfordern droht, wollen wir uns nicht von Ihm trennen. Er allein bringt uns das Heil.

Auch wenn die Wallfahrt weiterhin jetzt durch unseren Erzbischof Hans- Josef Becker, Dr. Gerd Best, Stephan Mockenhaupt und Uschi Altehenger gesichert ist, denken wir dankbar an die Franziskaner, die unsere  Delbrücker Wallfahrt fast 170 Jahre begleitet haben. Dabei danken wir besonders Pater Ralph Preker, dem derzeitigen Wallfahrtsleiter.

Da dieses Jahr ein besonderer Anlass mit dem Wechsel der Führung ist, denke ich, dass wir auch durch eine besonders intensive Teilnahme unseren Dank ausdrücken.

Neben der Fußwallfahrt , zu der ich alle bitte teilzunehmen, die diese mitmachen können, wird von der Kolpingfamilie ebenfalls eine Teilnahme mit dem Fahrrad angeboten. Ansprechpartner ist Hubert Löbecke.

Daneben möchte ich allen die Teilnahme am Samstag mit dem Bus ermöglichen, so dass möglichst viele Delbrücker, auch die, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, zusammen mit uns gegen 13:30 Uhr in die Basilika einziehen. Gedacht ist dann die Rückfahrt nach der Lichterprozession gegen 23:00 Uhr. Wer noch bis Sonntag bleiben möchte könnte dann auch mit dem Bus der Fußwallfahrer zurückfahren.

Da dies jedoch eine intensive Planung voraussetzt, bitte ich um frühzeitige Anmeldung bei mir bis Ende Mai. Ich bitte um Rücksendung der u.a. Zettel : Anmeldung mit Namen und Adresse, sowie Rückfahrttermin.

Ich wünsche allen noch eine gute Zeit und freue mich Euch wiederzusehen

Thomas Jock

Foto: Friedhelm Dröge / Lizenz: CC BY-SA 4.0

Programm der 182. Delbrücker Werl-Wallfahrt – öffnen

Infos zur Werl-Wallfahrt und Anmeldung für den Bus-Transfer – herunterladen

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„Rolle vorwärts“ – Ein Abend mit Samuel Koch in der Hövelhofer Pfarrkirche

Nach der ersten erfolgreichen Zusammenarbeit der Initiative „wo.anders.glauben“ mit dem Kulturverein Sennekult bei einem Gottesdienst am See mit dem Thema „Auf zu neuen Ufern!“, laden nun beide Partner mit freundlicher Unterstützung der Cup & Cino Kaffeesystem Vertrieb GmbH & Co. KG am 26. Juni 2019 zu der Veranstaltung „Rolle Vorwärts – Samuel Koch & Friends“ in die katholische Kirche St. Johannes Nepomuk in Hövelhof ein.

Samuel Kochs Schicksal bewegt, obwohl er sich nicht bewegen kann: Der bekannteste Rollstuhlfahrer Deutschlands ist vom Hals abwärts gelähmt. Sein Kopf jedoch funktioniert noch gut. Er kann denken und fühlen. Und er kann hoffen.

Seit seinem Unfall am 4. Dezember 2010 ist der ehemalige Kunstturner permanent auf Hilfe angewiesen. Vieles hat sich seit dem verändert. Früher hat er in großer Freiheit gelebt, nun muss er viele Einschränkungen hinnehmen.

Authentisch, nachdenklich und zugleich humorvoll reflektiert er über seine Erfahrungen vor, während und nach dem Unfall. Vertraut und sehr persönlich tauscht Samuel Koch Gedanken über das Risiko, die Freiheit und seinem Glauben aus. Ein Abend mit ihm ist eine Einladung, ein gesundes Bewusstsein für die essentiellen Dinge des Lebens zu entwickeln.

„Hätte ich von Anfang an gewusst, dass ich so lange Zeit fast vollständig gelähmt verbringen muss, ich wäre davon gelaufen. Aber ich habe auch viele Stunden erlebt, die schön und glücklich waren und dir mir gezeigt haben, dass das Leben manchmal weiter geht, als man denkt.“ sagt Samuel Koch heute.

Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich Samuel Koch mit scheinbar endloser Energie und nicht totzukriegendem Humor nun rollend statt Saltos schlagend durchs Leben, absolviert ein Schauspielstudium „ohne Körper“, lernt gefühlt die Hälfte der deutschen Bevölkerung kennen und erlebt dabei Überraschendes und Schockierendes, Absurdes und Seligmachendes.

„Ich suche mir jeden Tag schöne Erlebnisse: mal Gründe zum Lachen, mal tief gehende Gespräche oder lohnende Herausforderungen. Ich bekomme und gebe hoffentlich viel Liebe. Negativen Dingen, die täglich mitschwingen, gestehe ich einfach nicht viel Wichtigkeit zu. Nicht zuletzt durch das Schauspielstudium habe ich gelernt, nicht ständig zu fragen: „Was kann ich nicht?“, sondern mich darauf zu konzentrieren: „Was kann ich?“

Auf der Bühne ist Samuel nicht allein. Gerne unterhält er sich mit den Besuchern. Sie werden auch eingeladen ehrliche Fragen zu stellen.

Einlass ist am 26. Juni 2019 um 18.30 Uhr und Beginn der Veranstaltung um 19.30 Uhr.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 15,00 Euro und ermäßigt für 10,00 Euro bei den bekannten Vorverkaufsstellen Ingo´s Naturkost Hövelhof, Euronics Kersting Hövelhof, Geschäftsstelle Sennekult im Rathaus Hövelhof, Pfarramt Hövelhof, Ticket Direct in Paderborn und beim Westfälischen Volksblatt in Delbrück.

Copyright Foto: Elke Eberle

Verabschiedung von Vikar Torsten Roland

Vikar Roland

Nach fast siebenjähriger Vikarszeit in Delbrück wird Ende Januar Vikar Torsten Roland seinen seelsorglichen Dienst in unserem Pastoralverbund beenden und zum 1. März seine neue Vikarsstelle in Lippstadt antreten.

Vikar Roland kam im Sommer 2012 nach seiner Priesterweihe als Vikar nach Delbrück und in den damaligen Pastoralverbund Delbrück-Sudhagen. Als Vikar lag ihm besonders die Jugendarbeit am Herzen; schwerpunktmäßig war er seelsorglich für die Pfarrgemeinde St. Elisabeth in Sudhagen zuständig.

In seine Dienstzeit fielen zahlreiche personelle und auch strukturelle Veränderungen, u.a. ein zweimaliger Pfarrerwechsel und die Entwicklung hin zum Pastoralen Raum Delbrück-Hövelhof. Vikar Roland hat in seiner seelsorglichen Arbeit zahlreiche Akzente gesetzt; durch seine frohe und zugewandte Art hat er schnell einen Zugang zu den Herzen der Menschen gefunden. Dafür wollen wir ihm „Danke“ sagen und seinen langjährigen Dienst würdigen.

Vikar Roland wird verabschiedet im Rahmen der Hl. Messe am Sonntag, 27. Januar 2019, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Delbrück und eines sich anschließenden Empfanges in der Stadthalle Delbrück. Dort ist dann auch die Möglichkeit zu einer persönlichen Verabschiedung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt!                                              

Zum Abschiedsgottesdienst sind auch die Fahnenabordnungen der Vereine willkommen.Die Gemeinden des Pastoralverbundes und alle, die sich Vikar Roland verbunden fühlen, sind herzlich eingeladen!

Messdiener feiern Gemeinschaft

Am Christkönigssonntag (25.11.2018) wurden feierlich 11 neue Messdiener/innen in einem Hochamt in die Messdienergemeinschaft der Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk in Hövelhof aufgenommen.

Die Messe zur Neuaufnahme wurden in diesem Jahr zum ersten Mal unter das Motto „Von Messdienern für Messdiener“ gestellt. Alle Messdiener/innen der Gemeinde sind dazu mit ihren Familien eingeladen worden, um gemeinsam als Messdienergemeinschaft eine heilige Messe zu feiern und den Zusammenhalt zu stärken. Die Messe ist, anders als in den Vorjahren, gestaltet und besonders auf die Gemeinschaft ausgerichtet worden.

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MehrSchEIN im Advent

HalteStellen im Advent 2018 – von Frauen für Frauen

Das SEIN in der Dunkelheit des Advents SCHEINT von der schon präsenten Weihnachtsbeleuchtung überstrahlt zu werden.

Wir laden im Advent dazu ein, hinter dem blendenden Schein der vorweihnachtlichen Zeit, das Sein in dieser besonderen Zeit in den Blick zu nehmen.

Mit Stille und Dunkelheit, Liedern und Impulsen wollen wir in den Kirchenräumen in Delbrück und Hövelhof achtsam im SchEIN dasSEIN wahrnehmen und wirken lassen.

HERZliche Einladung an alle Frauen im Pastoralen Raum Delbrück – Hövelhof und gerne auch darüber hinaus …

Immer montags um 19.00 Uhr:

03.12.2018 – St. Johannes Baptist – Delbrück

10.12.2018 – St. Johannes Nepomuk – Hövelhof

17.12.2018 – St. Johannes Baptist – Delbrück

Krippenfeier für kleine Kinder

Auch in diesem Jahr soll am 24.Dezember um 15.30 Uhr eine Krippenfeier für kleine Kinder in der Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk in Hövelhof gefeiert werden. Dabei steht die Erzählung von der Geburt Jesu natürlich im Mittelpunkt. Um diese besonders ansprechend zu gestalten, laden wir wieder alle Kindergartenkinder ab 4 Jahren ein, beim Krippenspiel mitzumachen. In kindgerechter Weise werden sie die zentrale Geschichte der Heiligen Nacht spielen.

Ein großes Krippenspiel kann natürlich nicht ohne tatkräftige Unterstützung Erwachsener stattfinden. Deshalb würde ich mich freuen, wenn einige Eltern oder auch Großeltern mit in die Organisation einsteigen würden. Anmeldeschluss ist der 23.November 2018.

Weitere Informationen, Anmeldungen und die Termine für die Proben erhalten Sie zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro oder per Mail bei Michaela Welling: Michaela.Welling@pv-hoevelhof.de