Teilen und Mitteilen – Volles Haus beim Infoabend zum Alpha-Kurs

Hövelhof. Förmlich überlaufen war die Informationsveranstaltung des Pastoralverbunds Delbrück-Hövelhof zum neuen Alpha-Kurs. Ina Sasse und Christian Laskowski hatten mit ihrem Team interessierte Christen am Dienstag ins Hövelhofer Pfarrheim eingeladen, um mit ihnen in einem Kurs gemeinsam den Glauben neu zu entdecken. „Mit etwa 60 Personen hatten wir gerechnet. Gekommen sind aber weit über 100. Auch aus anderen pastoralen Räumen, etwa aus Wünnenberg“, berichtet Laskowski und strahlt. „Das war überwältigend.“

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Firmvorbereitung im Pastoralen Raum

Zur Zeit wird eine neue Konzeption für die Firmvorbereitung im Pastoralen Raum Delbrück-Hövelhof erarbeitet. Wann die nächste Firmvorbereitung startet und wann und wo die nächsten Firmspendungen sind, wird spätestens Anfang April 2020 bekanntgegeben. Bis dahin können leider keine konkreten Auskünfte erteilt werden. Die weitere Mitteilung erfolgt über die Pfarrnachrichten, die Tagespresse und auf den Internetseiten.

Ins Gespräch kommen und glaubhaft werden

Hövelhof. Gut 300 Menschen folgten der Einladung des Pastoralverbunds Delbrück-Hövelhof zum Neujahrsempfang. Die Gläubigen füllten zwei Drittel der St.-Johannes-Nepomuk-Kirche und verfolgten einen durchaus kritisch-anregenden wie inspirierenden Abend.

Mit vielen neuen Deutungsansätzen, die sie „mitten aus dem Leben“ zogen und damit für jeden Besucher nachvollziehbar machten, bezogen sich die beiden Wortgottesfeierleiterinnen Bernadette Bröckling und Rita Rodehuth-Austermeier auf das Motiv der Einladungskarte, einen Hirten mit seiner Herde Schafe. Der gute Hirte und vor allem seine Herde standen im Mittelpunkt des gesamten Abends.

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Darf es etwas „MEHR“ sein?

Vom 03.01. bis zum 06.01. fand in Augsburg die ökumenische MEHR-Konferenz unter dem Motto „Colors Of Hope“ statt, die auch von Gemeindemitgliedern aus Delbrück und Hövelhof besucht wurde. Ein Wochenende gefüllt mit Lobpreis, spannenden Vorträgen und abwechslungsreichen Ausstellern begeisterte mehr als 12.000 Besucher.

Heutzutage spielt der christliche Glaube eine untergeordnete Rolle? Besonders junge Menschen haben kein Interesse an Gott? Die Kirchen und Glaubensgemeinschaften in Europa haben ihre Sprachfähigkeit verloren?

Das alles sind Eindrücke, die in unserer Gesellschaft weit verbreitet sind, doch die MEHR zeigt, dass das Gegenteil der Fall sein kann. Schier überwältigend waren die Eindrücke bereits bei der Ankunft, denn die ungeheuren Menschenmassen, die zum gemeinsamen Lobpreis zusammengekommen sind, verpassen eine Gänsehaut.

Vor allem musikalisch hat das Event einiges zu bieten und wer Bilder von der MEHR-Konferenz sieht und die Veranstaltung nicht kennt, könnte sie leicht für ein Konzert halten. Künstler wie Jeremy Riddle, Veronika Lohmann und die O’Bros begeistern die Menge. Bis in die späte Nacht hinein drängen sich die Menschen vor die Bühne und stimmen lautstark mit ein, aber auch wenn man es mal etwas leiser mag wird man fündig. Der Raum der Stille bietet eine Gelegenheit zur Ruhe zur kommen, die Beichte zu empfangen oder ein geistliches Gespräch zu führen.

Ebenso vielseitig wie die Menschen und Konfessionen auf der MEHR waren die Vorträge und Impulse. Geistreich und witzig zugleich sprach Dr. Johannes Hartl, der Gründer der MEHR, über Gottvertrauen, das „Wohnen in sich selbst“ und andere spannende Themen. Ergreifend und bewegend brachte die Influencerin Jana Highholder ihre Liebe zu Gott in einem ihrer Poetry Slams zum Ausdruck und auch Schauspieler Samuel Koch erzählte auf beeindruckende Weise von seiner Beziehung zu Gott und wie diese sein Leben verändert.

Sichtlich gut gelaunt – Die Teilnehmer aus dem pastoralen Raum Delbrück Hövelhof vor dem Haupteingang zur MEHR-Konferenz 2020 in Augsburg

Einladung für Entdecker und Sinnsucher

Alpha-Team lädt ins Pfarrheim Hövelhof

Hövelhof. Zu einer besonderen Party an einen besonderen Ort laden am Dienstag, 14. Januar, Ina Sasse und Christian Laskowski mit Vikar Lukas Hellekes ein. Unter der Überschrift „Komm-und-sieh“ begrüßen sie Glaubensinteressierte um 19.30 Uhr im Pfarrheim Hövelhof in der Schloßstraße 10 zu Sektempfang, Essen und regem Gedankenaustausch.

„Wer eine kritische Einstellung zur Kirche hat, aber am Glauben interessiert ist, ist bei uns an der richtigen Adresse. Aber auch diejenigen, die glauben, dass es noch mehr als Alltag im Leben geben muss, finden hier die passenden Gesprächspartner. Genau wie diejenigen, die die Grundlagen ihres Glaubens auffrischen wollen“, sagt Mitinitiator Christian Laskowski. Mit anderen Glaubenden hat er im Herbst 2019 einen so genannten Alpha-Kurs angeboten. Rund 50 Teilnehmer beschritten mit ihm diesen neu gestalteten Glaubensweg in Form eines Kursus, der demnächst wiederholt angeboten wird.

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Kirchen-Ehrenämter besetzen – Warum es so schwierig ist

Gemeindereferent Bertold Filthaut: Er will mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen, um ihre Vorstellungen von Kirche zu erfahren.

Delbrück/Hövelhof. Gemeindereferent Bertold Filthaut kennt das Problem, dass sich zu wenig und vor allem zu wenig junge Menschen finden, die bereit sind, sich in der katholischen Kirche zu engagieren und „mitzumischen“. Sei es im Ehrenamt oder eben bei der Umfrage über die ehrenamtlich Tätigen. „Das Problem beginnt schon viel früher“, sagt er. Etwa bei der Besetzung der zur Verfügung stehenden Sitze im Pfarrgemeinderat. Nicht nur in Hövelhof gibt es zu wenig Personen, die sich für diese Aufgabe bereitfinden. Auch in Hövelriege ist das so. Mit der Folge, dass der Pfarrgemeinderat nicht im Proporz besetzt ist. Hövelhof etwa stünden aufgrund der Katholikenzahl sechs Sitze im Gesamtpfarrgemeinderat zu, nur zwei konnten besetzt werden. Hövelriege könnte zwei Sitze nutzen, kann aber keinen einzigen besetzen.

Mit dem angestoßenen Prozess sollen die Gemeindemitglieder des neu geschaffenen Pastoralen Raumes Delbrück-Hövelhof ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und über fest definierte Arbeitsgruppen, die Handlungsfeldgruppen, herausarbeiten, was ihre Kirche künftig leisten soll. Wo sie sich stärker einbringen kann, was sie ganz neu bedenken muss und auch wo nicht ausreichend genutzte Angebote zugunsten neuer gestrichen werden sollen. Das Ziel ist es, eine Pastoralvereinbarung zu erarbeiten, mit der sich möglichst viele der hier lebenden Christen identifizieren können. „Das ist eine besonders große Herausforderung, wenn nur zehn Prozent der Katholiken gelebte Kirche für die anderen ,stummen‘ 90 Prozent mitorganisieren sollen“, resümiert Filthaut. „Dass hier nicht alle abgeholt oder erreicht werden, ist absehbar, aber kaum zu verhindern.“ Viele neue, auch ungewohnte Wege zu beschreiten, um mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen, ist eine der Möglichkeiten, die die katholische Kirche nun hat. Filthauts Credo: „Wir wollen die Menschen ermutigen und sie zu einem lebendigen Ort des Glaubens einladen. Überzeugte Christen genauso wie diejenigen, die nur in bestimmten Lebensphasen Halt, Trost oder Orientierung in ihrem Glauben suchen.“

Text + Foto: Wortart, Almut Thöring

Katholische Ehrenämtler: 89.000 Stunden Einsatz im Jahr


Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof will Würdigungskultur entwickeln

Rund 3.100 Menschen engagieren sich im pastoralen Raum Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof ehrenamtlich in den katholischen Kirchengemeinden. In Wirklichkeit dürfte die Zahl aber wesentlich höher liegen, geschätzt bei 4.500. Das ergab eine Abfrage in den zwölf zum Pastoralverbund gehörenden Kirchengemeinden.

Erhoben wurde dieses Ergebnis im Auftrag einer so genannten Handlungsfeldgruppe. Insgesamt vier davon gibt es derzeit. Ihre Aufgabe: Die inhaltliche wie strukturelle Ausrichtung der katholischen Kirche in den Gemeinden zu hinterfragen und neu zu organisieren, um sie besser an den Bedürfnissen der Christen in der Gegenwart ausrichten zu können. Die Handlungsfeldgruppe „Ehrenamt“ hat viele spannende Ergebnisse gesammelt, die in ihrem Resultat auch Menschen betreffen, die sich nicht in der Kirche engagieren oder zu ihr gehören. Denn grundsätzlich geht es der katholischen Kirche wie jedem Sport- oder Musikverein: Immer weniger Menschen sind bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren.

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