Pfarrbrief Wochen 22 + 23/2019   –   6. + 7. Sonntag der Osterzeit   –   25.05. – 10.06.2019
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Firm- und Visitationsreise: Weihbischof Matthias König besucht das Dekanat Büren-Delbrück

Weihbischof Matthias König

 „Visitationen dienen der Begegnung, dem Dialog und damit dem vertieften Kennenlernen zwischen Erzbischof, Weihbischöfen, Verantwortlichen in den Pastoralen Räumen sowie den Gläubigen vor Ort. Sie sind ein wertvolles Instrument, um das Miteinander und die Gemeinschaft der Gläubigen in unserem Erzbistum zu fördern und zu stärken.“ So ist es im Vorwort der seit diesem Jahr neu gültigen Visitationsordnung zu lesen. 

Im Rahmen seiner Firm- und Visitationsreise wird Weihbischof Matthias König bis Anfang Juli die vier Pastoralen Räume im Dekanat (Delbrück-Hövelhof, Bad Wünnenberg-Lichtenau, Büren und Salzkotten) besuchen. Bei seiner Reise durch das Dekanat wird er zahlreichen jungen Menschen das Sakrament der Firmung spenden und zugleich im Rahmen seiner Visitation mit vielen Menschen aus Kirche, Politik und Gesellschaft ins Gespräch kommen.

Weihbischof König wird bei seiner Visitation Gespräche mit Mitgliedern der Pfarreien, der Pastoralverbundsräte und der Finanzausschüsse, der katholischen Verbände und Einrichtungen und mit den pastoralen Mitarbeitern führen. Bei allen Begegnungen geht es darum, die vor Ort bedeutsamen Themen gemeinsam wahrzunehmen und zu besprechen. 

Insgesamt werden es rund 200 Termine sein, die Weihbischof Matthias König ermöglichen sollen, einen Einblick in die pastorale und gesellschaftliche Situation des Dekanats Büren-Delbrück zu erhalten. Bereits im Februar besuchte Weihbischof König einige Schulen im Dekanat und kam mit Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern ins Gespräch. 

Ein erster Höhepunkt der Visitationsreise des Weihbischofs war am 7. Mai ein „geistlicher Tag“ mit den pastoralen Mitarbeitern des Dekanates. Angeregt durch die in der neuen Visitationsordnung aufgeführten Zielsetzungen – Stärkung der Gläubigen und Ermutigung der für das kirchliche Leben Verantwortlichen – hatte das Dekanatsteam unter Leitung des Dechanten Bernd Haase bewusst zu diesem Tag am Anfang der Firm- und Visitationsreise eingeladen.

Informationen zum Dekanat sind auf der Homepage www.dekanat-bueren-delbrueck.de zu finden.

Stichwort Visitation

Die Visitation ist ein Pastoralbesuch des Bischofs oder seines Beauftragten und dient der Begegnung und dem Dialog des Bischofs mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mit den Gläubigen. Zugleich ist die Visitation verbunden mit der Prüfung und Feststellung von Gegebenheiten, dir für ein geordnetes und fruchtbares kirchliches Leben in der jeweiligen örtlichen Situation notwendig sind. Der Bischof ist verpflichtet, das Bistum regelmäßig in eigener Person, im Bedarfsfall unter Zuhilfenahme von Beauftragten, zu visitieren. Im Vordergrund der Visitation steht der persönliche Austausch mit den Priestern, Diakonen und mit allen hauptberuflich, neben- und ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeinde.

Zu einer Visitation gehören ebenfalls Besichtigungen von Betrieben, Kontakte zu politischen Amtsträgern, Besuche von Kindertageseinrichtungen, Schulen und Krankenhäusern, sowie Gespräche mit Mitarbeitern der Caritas, Religionslehrern, den Mitgliedern von Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen sowie kirchlichen Verbänden und nicht zuletzt auch Gemeindemitgliedern.

Stichwort Firmung

Die Firmung ist die dritte Stufe der Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche. Wodurch wird ein Mensch Christ? Durch die Taufe. Sie ist wie eine Eingangstür, durch die jemand in den Raum der Kirche eintritt. Doch das Christwerden ist mehr als das Überschreiten einer Schwelle. Es ist ein Weg, ein Wachstumsprozess. Deshalb gehören drei Sakramente zur christlichen Initiation, also zur Eingliederung oder Einführung in die Kirche: die Taufe, die Firmung und die Eucharistie.

Das Sakrament der Firmung ist dabei eng mit dem Sakrament der Taufe verbunden. In der Firmung wird das, was in der Taufe grundgelegt wurde, vollendet und bekräftigt. Die Firmung vermittelt in besonderer Weise den Heiligen Geist, der am Pfingsttag den Aposteln geschenkt wurde. Er ermutigt, stärkt und beauftragt zu einem bewussten Leben als Christ in der Nachfolge Jesu. So erklärt sich auch der Name des Sakraments: „Firmung“ (lateinisch: confirmatio) bedeutet „Bekräftigung, Stärkung, Ermutigung“.

Werl – Wallfahrt 2019

182. Delbrücker Wallfahrt : „ Herr, wohin sollen wir gehen? “

Am 5.-7. Juli ist es wieder soweit und so möchte ich alle  zur Werl- Wallfahrt einladen. Diesmal ist es die 182. Wallfahrt von Delbrück aus. In Werl ist es die 358. Wallfahrt. Für die Franziskaner ist es nach 170 Jahren das letzte Patronatsfest, bevor sie Werl verlassen. So passt das diesjährige Wallfahrtsmotto sehr gut.

Auf die Frage Jesu an seine Jünger :“Wollt auch Ihr fortgehen?“antworten die Jünger: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du allein hast Worte ewigen Lebens.“

Auch wenn manches belastend erscheint oder einen zu überfordern droht, wollen wir uns nicht von Ihm trennen. Er allein bringt uns das Heil.

Auch wenn die Wallfahrt weiterhin jetzt durch unseren Erzbischof Hans- Josef Becker, Dr. Gerd Best, Stephan Mockenhaupt und Uschi Altehenger gesichert ist, denken wir dankbar an die Franziskaner, die unsere  Delbrücker Wallfahrt fast 170 Jahre begleitet haben. Dabei danken wir besonders Pater Ralph Preker, dem derzeitigen Wallfahrtsleiter.

Da dieses Jahr ein besonderer Anlass mit dem Wechsel der Führung ist, denke ich, dass wir auch durch eine besonders intensive Teilnahme unseren Dank ausdrücken.

Neben der Fußwallfahrt , zu der ich alle bitte teilzunehmen, die diese mitmachen können, wird von der Kolpingfamilie ebenfalls eine Teilnahme mit dem Fahrrad angeboten. Ansprechpartner ist Hubert Löbecke.

Daneben möchte ich allen die Teilnahme am Samstag mit dem Bus ermöglichen, so dass möglichst viele Delbrücker, auch die, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, zusammen mit uns gegen 13:30 Uhr in die Basilika einziehen. Gedacht ist dann die Rückfahrt nach der Lichterprozession gegen 23:00 Uhr. Wer noch bis Sonntag bleiben möchte könnte dann auch mit dem Bus der Fußwallfahrer zurückfahren.

Da dies jedoch eine intensive Planung voraussetzt, bitte ich um frühzeitige Anmeldung bei mir bis Ende Mai. Ich bitte um Rücksendung der u.a. Zettel : Anmeldung mit Namen und Adresse, sowie Rückfahrttermin.

Ich wünsche allen noch eine gute Zeit und freue mich Euch wiederzusehen

Thomas Jock

Foto: Friedhelm Dröge / Lizenz: CC BY-SA 4.0

Programm der 182. Delbrücker Werl-Wallfahrt – öffnen

Infos zur Werl-Wallfahrt und Anmeldung für den Bus-Transfer – herunterladen

Offizielle Homepage der Werl-Wallfahrt – öffnen

Pfarrbrief Wochen 18 + 19/2019   –   2. Sonntag der Osterzeit (Weißer Sonntag) / 3. Sonntag der Osterzeit  –   27.04. – 12.05.2019
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(c) Foto:  Javardh on Unsplash / Bearbeitung: Reinhard Sandbothe

Sanierungsarbeiten an der Espelner Kirche schreiten voran

Die Kirche ist komplett eingerüstet und die Sanierungsarbeiten schreiten voran. Nachdem zunächst die Gewölbedämmung entfernt und fachgerecht entsorgt wurde, haben die Dachdecker damit begonnen, Teilabschnitte des Daches abzudecken und das Auflegen der neuen Dachpfannen vorzubereiten. Auf das Kirchengewölbe ist abschnittweise neues Dämmmaterial aufgebracht worden. Im Glockenturm wurden die Glocken an Eichenbalken neu aufgehängt und die Steuerung für das Läutwerk erneuert. 

Der Glockenturm hat neue Schallluken bekommen und die Maler haben die Aussenfassade gereinigt und am Turm bereit Grundierung aufgebracht.

Wochentags (Montag bis Freitag) von ca. 7.00 bis 17.00 Uhr, wenn am Gebäude gearbeitet wird, ist das Kirchengebäude aus Sicherheitsgründen für Besucher nicht zugänglich. Die regulären Gottesdienste mittwochs um 19.00 Uhr sowie die Wochenendgottesdienste (Vorabendmesse samstags oder Hochamt sonntags) finden jedoch wie gewohnt statt.

Der Kirchenvorstand lädt jetzt zum „Baustellenfest“ ein. Am Sonntag, dem 28. April, sind alle herzlich eingeladen, sich im Anschluss an die Hl. Messe bei einer Tasse Kaffee und / oder bei einem Kaltgetränk über den Baufortschritt der Kirchendachsanierung zu informieren. Treffpunkt ist der Innenhof neben der Kirche.

Schritt für Schritt wurden die Dachabschnitte vorbereitet und mittlerweile ist die Neueindeckung in vollem Gange
Die Glocken wurden an neuen Eichenbalken aufgehängt.

Mose und das Volk Israel auf dem Weg durch das Rote Meer

Das diesjährige Motiv der Osterkerzen unseres Pastoralverbundes zeigt den Durchzug durch das Rote Meer. Die Befreiung des Volkes Israel aus der Knechtschaft in Ägypten, von der uns das alttestamentliche Buch Exodus berichtet, ist eines der wichtigsten und bedeutungsvollsten Ereignisse in der Geschichte Israels. Am Strand des Roten Meeres, vor sich das Wasser und hinter sich die Streitmacht der Ägypter, öffnet GOTT durch die Hand des Mose einen Weg durch das Meer einen neuen Weg für sein Volk. Weiterlesen

Pfarrbrief Wochen 16 + 17/2019   –   Palmsonntag / Hochfest der Auferstehung des Herrn  –   13.04. – 28.04.2019
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(c) Foto: Edwin Andrade on Unsplash / Bearbeitung: Reinhard Sandbothe

500 Gläubige feiern beeindruckenden Gottesdienst in der Backstube

Verkauf von Broten: Unternehmer Bernd Austerschmidt spendet 750 Euro für Kolping-Hilfsprojekte in Peru und Ruanda

Delbrück (br). „Ich bin das Brot des Lebens“, lautete das spirituelle Thema eines besonders gestalteten Familiengottesdienstes. Über 500 Gläubige waren beeindruckt von der Samstagabendmesse „an einem anderen Ort“. Dazu eingeladen hatten die Kolpingsfamilie Delbrück und Pfarrer Bernd Haase von der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Delbrück. Unternehmer Bernd Austerschmidt stellte die Räumlichkeiten an seinem Zentralstandort im Industriegebiet West zur Verfügung. Die Band „Schombeto“, Kolpingmitglieder und Kommunionkinder beteiligen sich an der Gestaltung. 

Kleine und große Besucher freuten sich über die Wärme und den Duft von frischem Backwerk. Im Anschluss an den Gottesdienst blieben sie noch lange und führten angeregte Gespräche. Ein Team des Gastgebers verkaufte eigens gebackene Kolping-Borte. Den Erlös stockte Bernd Austerschmidt auf 750 Euro auf und spendete ihn der Kolpingsfamilie. Die Gemeinschaft unterstützt seit vielen Jahren den Pater Meier Förderverein, der eine Handwerkerschule in Peru betreibt und Kolping-Projekte zur Selbsthilfe in Ruanda, die von Anna Busch koordiniert werden. Die Kolpinger boten nach der „Brot-Messe“ Getränke zu familienfreundlichen Preisen an. Der Erlös und weitere Spenden brachten 400 Euro, die für die Anschaffung einer neuen Orgel in der historischen Kirche bestimmt sind.
Text: Regina Brucksch

Zum Bild oben: Messfeier an einem anderen Ort: Der Gastgeber Bernd Austerschmidt (Mitte) überreicht Hubert Löbbecke, Norbert Goer, Hiltrud Gowik und Günther Burchert (v.l.) vom Vorstand der Kolpingsfamilie den Verkaufserlös.
Foto: Kolpingsfamilie Delbrück